(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Diese Vorhersage fiel aufgrund der klaren Marktdaten besonders leicht, auch wenn sie deutsche Verbraucher trifft: Heute erreichte der deutsche Heizölpreis ein neues Jahreshoch. Dafür sorgten die steigenden Notierungen an den Warenterminbörsen, insbesondere durch die andauernden Krisen bei mehreren Ölförderländern, zu denen nun auch Gabun zählt.
Nach den teils rasanten Anstiegen der letzten beiden Handelstage legten die Rohölnotierungen heute eine kleine Pause ein, wohl nur ein Zwischenstopp in noch höhere Sphären. Die Krise in einigen OPEC-Mitgliedsländern sind nach wie vor die treibende Kraft hinter den Ölpreisen. Förderausfälle in Libyen, die von den Mitgliedern des Kartells nicht kompensiert werden können, bürgerkriegsähnliche Zustände in Nigeria – das alles sind Nachrichten, die Spekulanten erfreuen.
Neuerdings ist auch Nicht-Kartell-Mitglied Gabun mit dabei. Zwar fördert das Land lediglich 240.000 Barrel am Tag. Doch streiken dort derzeit die Ölarbeiter. Auch sie wollen was vom Boom in diesem kleinen, zentralafrikanischen Land abhaben. Analysten gehen davon aus, dass dies bald vorbei sein könnte. Jedoch lenkt sich einmal mehr das Interesse der Ölwelt weg von Megaverbraucher Asien hin zu Megaförderer Afrika. Was der eine braucht, kann der andere nicht liefern.
So etwas treibt automatisch Preise. Da brauchen Anleger nicht einmal viel Phantasie. Die brauchen sie nur, wenn sie eventuelle Engpässe in
Europa herbeireden möchten. Doch die gibt es nicht. Nur eben sehr teurer Öl, wenn auch davon mehr als genug. So wundert es denn wenig, dass die Bezugskosten für eine 100-Liter-Partie Heizöl EL weiter nach oben kletterten, wie von BRENNSTOFFSPIEGEL und Mineralölrundschau am Morgen prognostiziert, und zwar um 30 Cent auf 87,38 Euro und markieren damit einen neuen Jahreshöchstwert. Der Preis gilt bei einer Bestellmenge von 3.000 Litern und spiegelt den Bundesdurchschnitt wider. Heizöl ist damit so teuer wie seit dem 1. September 2008 nicht mehr. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
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