(openPR) Der Markt für Wäsche in Deutschland entwickelt sich wieder verhalten positiv. Im Umfeld des Marktes Fashion & Accessoires – dessen Umsatz beträgt derzeit 51,6 Mrd. Euro resultierend aus den Märkten Bekleidung, Schuhe, Lederwaren, Wäsche – bildet der Wäschemarkt mit rd. 9 % Anteil den viertgrößten Bereich hinter Damenbekleidung, Herrenbekleidung und Schuhen. Der Endverbrauchermarkt erreichte laut IBH 2010 ein Marktvolumen von fast 4,7 Mrd. Euro.
Die Unternehmen der deutschen Maschen und Miederindustrie sind wieder zufrieden mit ihrer Geschäftsentwicklung und gehen mit überwiegend positiven Erwartungen ins Geschäftsjahr 2011. So kletterte der Geschäftsklimaindex für die Wäscheindustrie laut „Gesamtmasche 2011 um 6,69 Punkte auf einen Wert von 20,50. Die Lage ist gekennzeichnet von hoher Kapazitätsauslastung Auch hinsichtlich der Auslandsumsätze bekräftigen 85 Prozent der Unternehmen ihre Zufriedenheit.
Der Wäschemarkt war immer vom kurzfristigen Alltagsbedarf geprägt und von der Badebekleidung einmal abgesehen weniger der Inszenierung des Outfits unterworfen. Aufgrund dieser Tatsache hatte der Preis schon immer eine höhere Relevanz. Dieses könnte sich nun etwas ändern, denn heute wird der Wäschemarkt zunehmend auch von Modeaspekten inspiriert. Die Wertigkeit bei „Unterbekleidung“ inzwischen mehr geschätzt. Der Wunsch nach Abwechslung, Individualität und einem Hauch von persönlichem Luxus wächst.
So stehen bei den Experten neben der Diskussion hinsichtlich E-Commerce, Preissteigerungen und über das neue Segment Shapewear, derzeit generell die neuen Produktentwicklungen im Vordergrund.
Die Nachtwäsche, in den letzten Jahren ein Sorgenkind der Branche, steht aktuell im Vordergrund. Viele Kollektionen beziehen Impulse aus der Freizeitmode, Homewear und Wellness. So produzieren Unternehmen heute modische Produkte für Frauen, die nach Bedarf und Laune alles munter miteinander mischen: Fun Fur-Westen und Kragen in Verbindung zu Nachtkleidern, neue Schnitte, interessanten Mix von Mustern, die sich farblich ergänzen und viele Details, die aus der Oberbekleidung entlehnt werden.
Shapewear für Frauen mit Körperbewußstsein regt die Dessous-Branche an: Panties, BH’s und Bodies. Hinzu kommen mehr Stickereien, mehr Spitzen und neue Farben sowie Glitzer und Glimmer oft im Verbindung mit Schwarz.
Aber vor allem für den Alltagsbedarf wird der Preismarkt nach wie vor stark bleiben. Diesen Bedarf bedienen auf Handelsebene ausschließlich die Großbetriebsformen des Lebensmitteleinzelhandels und die Textildiscounter. Preislich etwas darüber positionieren sich Tchibo, Strauss & Co.
Die sog. neue Mitte besetzen die großen Filialisten und Labels des Bekleidungsmarktes. Die Wäsche-Markenhersteller drängen anhaltend mit eigenen Shops in den Markt, womit die Vertikalisierung voran schreitet. Davon profitiert auch der kleinbetriebliche Wäsche-Facheinzelhandel, der sich stabiler als erwartet darstellt und der den hochwertigen Bereich bis dato stark (mit-)bestimmt. Gleichzeitig wächst das Internet zu einer bedeutenden Marktgröße. Im Wäsche- und Bekleidungsfachhandel werden derzeit 38 Prozent des Umsatzes erzielt.
Etwas getrübt wird das recht positive Bild bei der Wäsche- und Maschenindustrie allerdings von einer regelrechten Preisexplosion bei textilen Rohstoffen und Vorerzeugnissen. Insbesondere im Baumwollbereich haben sich die Garnpreise international innerhalb weniger Monate nahezu verdoppelt. Verantwortlich hierfür sind höhere Produktionskosten in Asien sowie Teuerungen beim Transport. So geht die Mehrzahl der Hersteller von weiter steigenden Preisen aus. Da die notwendigen Kostensenkungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren die Einsparpotenziale erschöpft haben, sind deutliche Erhöhungen der Verkaufspreise zu erwarten.
Im Branchenfokus „Wäsche “ von IBH werden nicht nur die Warengruppen Wäsche, Miederwaren, Badebekleidung und Strümpfe einer detaillierten Analyse unterzogen, sondern auch eine längerfristige Prognose für die wichtigsten Absatzwege vom Hersteller bis zum Endverbraucher erstellt. Bei IBH kooperieren ehemalige Marketing-Mitarbeiter von Dr. Vossen bei der BBE als ein ausgewiesenes Autorenteam. Der Abdruck des Presseberichtes ist kostenlos. Weitere Informationen zur Studie stehen im Internet unter bbwmarketing.de.











