(openPR) Die medial allgegenwärtige Krise in Japan hat auch den Werbeartikelbereich tangiert. Seit mehreren Wochen schwanken die Flashpreise unnatürlich. Der wichtige Baustein für die USB-Stick-Herstellung wurde über Nacht exorbitant teuer. Damit wurden die Händler in Europa und auch die Unternehmen in China eiskalt überrascht. Einige berichten von großen Verlusten bei laufenden Produktionen.
Eine erste Verunsicherung entstand am Montag 14.3.2011 nach dem Erdbeben in Japan. Die üblichen Updates für Flashpreise blieben aus, Rückfragen für laufende Produktionen kamen prompt und Stornierungen wurden auch ausgesprochen. Doch was war geschehen?
Am 11.3.2011 hat das Erdbeben vor Japan eine gewaltige Verwüstung und damit einhergehend einen Tsunami ausgelöst. Viele Produktionsstätten und Häfen wurden zerstört und der gewohnte Ablauf kam ins Stocken. Nach Hintergrundinformationen, die Giveaway News www.giveaway-news.com vorliegen, sind große Flash-Bestände aufgekauft worden. Diese spekulative Einkaufspolitik hat eine enorme Nachfrage ausgelöst. Hinzu kommt, dass die Produktionen in Japan nur eingeschränkt ausgeführt werden konnten. Japan liefert ca. 40 % aller weltweit produzierten NAND-Flash-Speicher. Damit ist eine Verknappung eingetreten, die diesen Preissprung verursacht hat. Außerdem wurden nicht mehr alle Speicherkapazitäten produziert. Da der Bedarf an Standardgrößen von 2 GB, 4 GB und 8 GB drastisch gestiegen ist, waren kleine Speicherkapazitäten kurzfristig nicht mehr verfügbar.
Nahezu alle Online-Händler in Deutschland haben unverzüglich die Stick-Preise von ihrer Webseite genommen und auch keine wöchentliche Preisliste verschickt. Die Grafik zeigt, wie sehr sich die Preise (USD) verschoben haben.
Zwei Wochen danach haben sich die Preise etwas erholt. Wie der Verlauf der Krise in Japan weiter Einfluss auf die Flashpreise nimmt, bleibt abzuwarten.
Natürlich ist es für jeden Unternehmer von großem Belang, wie sich diese Umweltkatastrophe weiter auf sein Geschäft auswirkt. Nicht vergessen sollte man aber, dass in Japan zehntausende Menschen gestorben bzw. voraussichtlich lebenslang ihrer Heimat und Existenz beraubt sind.









