(openPR) Ehemaliger Amitelo-Vorstand Khaled Akid begrüßt Millionenklage gegen ZDF
Khaled Akid: Richtiger Schritt gegen journalistisches Fehlverhalten
Frankfurt/Main, den 25. März 2011. Der Gründer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Amitelo AG, Khaled Akid, hat die Millionenklage der Gesellschaft gegen das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) begrüßt. „Was 2007 geschehen ist, könnte sich jederzeit wiederholen“, sagte Akid in Frankfurt am Main. „Deshalb ist es richtig, die verantwortliche Rundfunkanstalt in Anspruch zu nehmen“.
Wie mehrere Medien berichtet hatten, verklagt die in der Schweiz ansässige Amitelo AG, einst in Deutschland börsennotiert, das ZDF vor dem Landgericht Hamburg auf Schadensersatz (Aktenzeichen 324 O 636/10). In der Klageschrift berechnet die Amitelo AG den von ihr erlittenen Schaden mit 133 Millionen Euro. Die ZDF-Sendung „Frontal21“ hatte im April 2007 zweimal über die Amitelo AG berichtet und diese als zwielichtiges Unternehmen dargestellt. Nahezu alle wesentlichen Informationen, die „Frontal21“ verbreitete, waren nach Darstellung von Amitelo jedoch falsch. Schon am Tag nach dem ersten ZDF-Bericht stürzte der Kurs der Amitelo-Aktie ab. Obwohl das Management alles unternahm, um das Unternehmen zu retten, brach Amitelo schließlich zusammen. Weit über 100 Arbeitsplätze wurden vernichtet.
Akid wies darauf hin, dass die seinerzeit aufgrund von Anschuldigungen ihm nicht bekannter Personen auch gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahren allesamt eingestellt worden seien. Das ZDF hatte unter anderem berichtet, Amitelo sei „ins Visier der Börsenaufsicht“ BaFin geraten. Bis heute besteht der Verdacht, dass jedenfalls ein Teil der Ermittlungen auf den ZDF-Journalisten Herbert Klar zurückging. „Die BaFin hatte an Amitelo im Ergebnis nichts zu bemängeln. Die pauschalen Vorwürfe des ZDF gegen mich haben sich nicht bewahrheitet.“, sagte Akid. Redakteure des ZDF seien zwar Amtsträger im strafrechtlichen Sinne. So korrekt wie Amtsträger hätten sie sich jedoch nicht verhalten. Die jahrelange Arbeit von mehr als 100 Menschen sei zunichte gemacht worden. Akid rechnet dennoch nicht mit einer Entschuldigung des ZDF. Dazu säßen die Verantwortlichen wohl noch auf einem zu hohen Ross.










