(openPR) Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) beschließt Resolution zur Situation der Treibstoffkosten
Böblingen, 21. März 2011. Angesichts Preissteigerungen von 25% innerhalb weniger Monate sehen sich die Mitgliedsunternehmen des WBO, die Baden-Württembergischen Omnibusunternehmer, gezwungen, einen eindringlichen Appell an die Politik zu richten. Die privaten Omnibusunternehmer tragen im Reise- wie im öffentlichen Personennahverkehr zu einer erheblichen CO2-Einsparung bei. Der Bus ist mit einem Kraftstoffverbrauch von 1,4 Litern pro Fahrgast auf 100 km das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.
Die mittelständischen Omnibusunternehmer in Baden-Württemberg kommen durch die enorm steigenden Kraftstoffkosten zunehmend unter Druck. Ein großer Teil dieser Belastung besteht in der ausgiebigen Besteuerung von Kraftstoffen durch die Mineralölsteuer, die Ökosteuer und der anschließenden Doppelbesteuerung durch die Mehrwertsteuer. Der WBO-Vorsitzende Klaus Sedelmeier erklärte dazu beim diesjährigen ÖPNV-Kongress in Sindelfingen: “Aufgrund der gestiegenen Kosten sind mehrheitlich Gewinneinbußen zu verzeichnen. Nicht zuletzt die im Vergleich zum vergangenen Jahr und noch stärker in den letzten Monaten exorbitant gestiegenen Dieselpreise drücken auch für das laufende Jahr leider die Erwartungen.“
Ausgehend von dem Steuerungswillen des Gesetzgebers, durch Besteuerung von fossilen Brennstoffen auch die Wende zu einer nachhaltigen Mobilität herbeizuführen, verweist der WBO, wie auch der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V. (bdo), auf den nicht zu ersetzenden Beitrag, der durch die deutsche Omnibuswirtschaft geleistet wird. Zudem profitiert Deutschland mit über 200.000 Beschäftigungsverhältnissen durch den Bustourismus, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr an der Universität München (dwif) herausgefunden hat.
Das Baden-Württembergische Omnibusgewerbe, vertreten durch den WBO, fordert die Politik auf, das umweltfreundlichste Verkehrsmittel Bus durch eine 100% Rückerstattung der Mineralölsteuer zu entlasten und damit auch die Wende zu einer nachhaltigen Mobilität zu unterstützen. Ferner fordert der WBO, alle Pläne zu stoppen, welche das Omnibusgewerbe mit zusätzlichen Kosten, Steuererhöhungen oder der Anrechnungen der höchst umstrittenen sogenannten externen Kosten belasten würden.
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