(openPR) Bei Abu Dhabis Triathlon ging es hoch her. Die Sportler mussten nicht nur gegen die anderen Teilnehmer und gegen sich selbst kämpfen.
Auch die enorm hohen Temperaturen und die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit machten den Kandidaten schwer zu schafften. Jeder Fünfte gab sich geschlagen und brach den Triathlon ab. Selbst die Siegerin, die Britin Julie Dibens, konnte sich nicht bei der Siegerehrung feiern lassen, sondern verbrachte ihren Siegestag im Krankenhaus.
Dr. Roman Leischik aus Hagen belegte beim Triathlon in Abu Dhabi den 97. Platz. Insgesamt nahmen 146 Männer an der Sportveranstaltung in Abu Dhabi teil. Der 48 Jahre alte Deutsche äußerte sich über den Triathlon folgendermaßen: „Hier geht es nicht um die Platzierung, sondern ums Durchhalten. Ich bin vorsichtig angegangen, das hat sich am Schluss ausgezahlt. Es gab sehr häufig Ambulanz-Einsätze, auch etliche Profis mussten wegen Erschöpfung behandelt werden. […] Es ist die Kunst, sich diszipliniert zu verhalten und nicht reizen zu lassen, wenn man überholt wird. Nach dem Rennen war ich einer der wenigen, die noch locker mit dem Rad zum Hotel fahren konnten. Es ist ein schweres Rennen gewesen. Danach habe ich drei Kilogramm weniger gewogen.“
Für den Triathlon benötigte Leischik rund 10:14,55 Stunden. Der Sieger stammt aus Belgien, heißt Frederik Van Lierde und schaffte den Triathlon in 6:34,14 Stunden.
Auch der fünfmalige Ironman-Gewinner Timo Bracht ging in Abu Dhabi an den Start: „Ich bin froh, bei diesem heißen Wüstenrennen heile ins Ziel gekommen zu sein.“
Weitere Informationen sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.






