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Fortschritte in der Wundheilung durch technologische Weiterentwicklung

16.03.201117:20 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Experten berichten über erste Erfahrungen

Erkrath, 16.03.2011. Die optimale Versorgung schlecht heilender akuter oder chronischer Wunden lässt in Deutschland trotz medizinischen Fortschritts immer noch viele Wünsche offen. Als Meilenstein in der Wundversorgung hat sich neben der klassischen Wundbehandlung durch Verbände und Auflagen in den letzten zwei Jahrzehnten das Therapieprinzip der Unterdruck-Wundtherapie bewährt und fest etabliert. Kürzlich berichteten Experten im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums* in Frankfurt über eigene Erfahrungen mit einer neuen Weiterentwicklung, dem Avance™ System (Fa. Mölnlycke Health Care), das Verbesserungen in der Anwendung und mehr Lebensqualität für den Patienten mit sich bringt.



Etwa 3 bis 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen, schlecht heilenden Wunden. Häufig sind es ältere Menschen mit schweren Grunderkrankungen wie Diabetes, bei denen offene, eitrige Wunden als langwierige Komplikationen Probleme bereiten. Es können aber auch nach normalen Operationen Komplikationen wie Wundinfektionen auftreten, die eine Heilung erschweren und verzögern. Erhöhte Komplikationsraten, Schmerzen, soziale Ausgrenzung durch unangenehmen Wundgeruch und häufig vermeidbare Amputationen sind oft Folgen einer unzureichenden Wundversorgung.

In den frühen 90er Jahren wurde erstmalig über Erfolge mit der sogenannten Unterdruck-Wundtherapie berichtet. Seitdem hat sich dieses Verfahren in der Versorgung schlecht heilender Wunden in vielen Bereichen der Chirurgie und der Dermatologie etabliert. Die Unterdruck-Wundtherapie wird von Experten inzwischen als Goldstandard in der Behandlung schlecht heilender und chronischer Wunden bezeichnet. Insbesondere profitieren ältere Menschen mit chronischen Wunden wie z.B. Ulcus cruris und diabetischem Fußsyndrom von diesem Verfahren, durch das so manche Amputation verhindert werden kann.

Mit dem Avance™ System steht seit Kurzem eine Weiterentwicklung dieses Therapieverfahrens zur Verfügung mit Vorteilen im Anwendungskomfort zum Nutzen und für mehr Lebensqualität der Patienten.

Vorteile des modernen AvanceTM Systems in der Praxis bestätigt: Mehr Mobilität und Komfort, weniger Schmerzen, weniger Geruch und soziale Ausgrenzung.
Im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums unter der Leitung von Prof. Dr. med. Matthias Augustin, ärztlicher Leiter des Comprehensive Wound Centers CWC in Hamburg, diskutierten spezialisierte Ärzte und erfahrenes Pflegepersonal aus Klinik und Praxis eigene Erfahrungen mit dem neuen Avance™ System. Anhand von Beispielfällen konnten sie aufzeigen, dass mit Avance™ in der sogenannten Standardtherapie, aber auch in besonders schweren Problemfällen wie schweren Bauchinfektionen und dem diabetischen Fußsyndrom entscheidende Fortschritte im Heilungsverlauf zu erzielen sind. Vorteilhaft sei, so die einhellige Meinung, der flexible, mobile Einsatz des zuverlässig arbeitenden sowie anwenderfreundlichen Pumpsystems in verschiedenen Fachbereichen der Chirurgie (z.B. Abdominal-, Thorax- und Gefäßchirurgie) und der Dermatologie oder Diabetologie. Das Avance™ System, so die Anwender, ermögliche einen schmerzarmen und damit patientenfreundlichen Einsatz der Unterdruck-Wundtherapie. Das mit einer Tragetasche ausgestattete, leichte Gerät, das zudem geräuscharm arbeite, ermögliche die Mobilität der Patienten über die gesamte Behandlungsdauer, was gerade im ambulanten Bereich begrüßenswert sei.
Das dichte System verhindert zudem ein Austreten von unangenehmem Wundgeruch, was die Sicherheit des Patienten in der Anwendung und die Akzeptanz des Therapieverfahrens erhöht.

Mehr Lebensqualität durch schmerzarme Anwendung
Auch in der Weiterentwicklung von Verbrauchsmaterialien, die bei der Unterdruck-Wundtherapie benötigt werden, wie etwa Wundauflagen oder Versiegelungsfolien zur Abdichtung des Wundbereichs, konnten Fortschritte erzielt werden.

Herkömmliche Versiegelungsfolien mit aggressiven Klebern haften meist fest am wundnahen, empfindlichen Gewebe, so dass das Entfernen zu einer schmerzhaften und belastenden Prozedur für das Pflegepersonal und die Patienten werden kann. Laut einer repräsentativen Befragung klagen viele Patienten über ausgeprägte Schmerzen beim Wechsel der Wundauflage, insbesondere beim Ablösen der Versiegelungsfolie.

Zudem versiegeln bisher verwendete Wundauflagen Wunde und Wundränder oft nur unzureichend, so dass aggressive Wundflüssigkeit auf gesunde Umgebungshaut gelangen und diese zusätzlich schädigen kann.

Als wertvolle Ergänzung des Avance™ Systems wurde der Avance™ Folienverband mit der bewährten Safetac®-Technologie entwickelt, der sich auch den kleinsten Strukturen der Haut sanft anpasst und auf schonende Weise Wunde und Wundränder zuverlässig versiegelt. Die Silikon-Haftfläche fixiert zuverlässig, lässt sich andererseits aber leicht ablösen, sodass ein schmerzarmer Wechsel möglich ist – für mehr Lebensqualität des Patienten.

Krankenkassen treten auf der Stelle

Während die Ärzteschaft und das Pflegepersonal von Wirksamkeit und Nutzen der Unterdruck-Wundtherapie überzeugt sind, treten die Verhandlungen zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen im ambulanten Bereich seit Jahren auf der Stelle – zum Nachteil der Betroffenen. Die Experten weisen auf den dringenden Handlungsbedarf bei den zuständigen Stellen hin.

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