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Industrial Identification: Für mehr Effizienz in der Produktion

15.03.201117:33 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Industrial Identification: Für mehr Effizienz in der Produktion

(openPR) Um seine Mitbewerber immer wieder abzuhängen, muss ein Unternehmen die eigenen Produktionsprozesse kontrollieren, kritisch betrachten und stetig optimieren. Eine unscheinbare Marke und ein kleiner Chip können dabei Großes leisten und die Wirtschaftlichkeit und Effektivität spürbar erhöhen.



Wachsende Ansprüche in der Produktion sorgen dafür, dass immer neue Lösungen zur Prozessoptimierung und Qualitätssicherung in die Abläufe integriert werden müssen. Um mögliche Schwachpunkt aufzudecken, ist es zunächst notwendig zu wissen, wann sich die Produkte wo und in welchem Zustand befinden. Nach Lebensmittelskandalen oder Rückrufaktionen elektronischer Produkte ist es heute in allen Branchen wichtiger denn je, den Weg jeder einzelnen Komponente zurückverfolgen und damit den Ursprung möglicher Qualitätsprobleme ermitteln zu können. Aber auch differenzierte Kundenerwartungen, die Flexibilität in der Herstellung erfordern, machen eine Identifikation von Einzelteilen unabdingbar. Durch Vernetzungen von Unternehmen und Zulieferbetrieben, sowie ausgeklügelte Logistiksysteme wird dies zu einer komplexen Aufgabe. Mithilfe von intelligenter Industrial Identification lässt sich diese bewältigen und sogar ein komplettes Fabrikkonzept aufbauen, was völlig neue Möglichkeiten in Sachen Effektivität und Wirtschaftlichkeit eröffnet.


Kleiner Chip mit großer Wirkung

RFID bietet die Technologie für ein sehr flexibles Identifikationssystem und findet deshalb Anwendung in vielfältigen Bereichen. Vom Chippen des Haustieres über die exakte Zeiterfassung im Radrennsport bis hin zur hochkomplexen industriellen Fertigung hat RFID großen Nutzen. Besonders der große Datenspeicher auf dem Chip macht das System so interessant für die Produktion. Bei sehr komplexen Anwendungen können sogar Sensoren oder GPS integriert oder der Transponder direkt in einzelne Bauteile eingesetzt werden. „Auch für die Prozessoptimierung und Qualitätssicherung bietet die RFID-Technologie bedeutende Vorteile und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: So können die Lesegeräte beispielsweise direkt an SPS-Systeme angeschlossen und daher auch für Steuerungsprozesse eingesetzt werden. Die Möglichkeit der Datenspeicherung erleichtert die Handhabung einzelner Komponenten in verschiedenen Prozessabschnitten, da alle relevanten Produktdaten direkt ausgelesen werden können“, so Jochen Weber, Geschäftsführer der ProNES Automation GmbH. Industrial Identification vereinfacht also nicht nur die Nachvollziehbarkeit, sondern auch die Produktionseffizienz.


Mehrwert für die Produktion

Durch die immer kürzeren Produktionszyklen und die Vielfalt im Produktspektrum ist eine zusammenhängende Fertigung vom ersten Arbeitsschritt bis zum fertigen Produkt oft nicht mehr einzuhalten. Die Halbzeuge oder Einzelteile werden in verschiedenen Arbeitsgängen, vielfach auch an unterschiedlichen Standorten hergestellt und erst in der Endmontage zum Kundenprodukt zusammengefügt. Der Anspruch auf durchgängige Qualitätsüberwachung und ständigen Zugriff auf Produktstatus der Einzelkomponenten muss durch den verteilten Prozess hindurch dennoch gewährleistet sein. RFID bietet dafür eine komfortable und leistungsfähige technologische Plattform, um außer einer Produktkennung selbst auch zusätzliche Informationen zu durchgeführten Messungen oder Bearbeitungen mit dem Produkt mitzuführen. An jedem Arbeitsplatz kann über die entsprechenden RFID-Lesegeräte auf die Daten zugegriffen werden. Daraus können Folgeschritte abgeleitet und Ergebnisse bei Bedarf wieder zurück auf den Datenträger geschrieben werden. Dies reduziert den Service- und Wartungsaufwand. Zur Umsetzung eines durchgängigen Konzepts ist die Gesamtbetrachtung der einzelnen Produktionsschritte und –verläufe, die Definition der Anforderung an die Datenmengen und die Verzahnung zwischen Qualität und Produktionslogistik notwendig.


Vorsprung in der Produktion

Bereits seit den 80er Jahren werden industrielle Identifikationssysteme in der Produktion eingesetzt. Der klassische 2D-Barcode, der bis heute vielfach verwendet wird, stößt im Gegensatz zu RFID allerdings schnell an seine Grenzen, wenn eine optische Erfassung des DMC (DataMatrix Code) nicht möglich ist. Dies ist der Fall bei Verschmutzungen, Farbe oder Lackierung oder der Verbauung einzelner Komponenten in einem Produkt. Auch großen Datenmengen und Reichweiten kann dieses Identifikationssystem nicht gerecht werden. Dafür ist der 2D-Barcode flexibel einsetzbar: Er kann gedruckt, gelasert oder geprägt und durch eine einfache Digitalkamera schnell erfasst werden. Eine hohe Reichweite von RFID ist zwar durchaus positiv. Beim Einsatz mehrerer Systeme kann es jedoch auch zum Nachteil werden – beispielsweise, wenn nicht klar ist, durch welches Tor die Ware die Fertigungshalle verlassen hat. Ebenso für preisgünstige Massenartikel macht ein Transponder eher auf den Transporteinheiten als auf den einzelnen Produkten Sinn. Auch, wenn die RFID- Systeme technisch komplexer sind und vielfältigere Anwendungen ermöglichen, so ist doch je nach Produktion und konkreter Anforderung zu differenzieren, welche Technik den größten Nutzen erfüllt. „Durch Industrial Identification ist eine Unterbrechung im Produktionsfluss ohne aufwändige Logistiksteuerung möglich. Außerdem reduziert der Transport produktspezifischer Informationen und -daten die Notwendigkeit redundanter Datennetzwerke. Damit ist die gläserne Fabrik Realität: Eine intelligente Kombination der Identifikationssysteme sowie die Integration in die entsprechende IT sorgen für Transparenz in der Produktion und decken damit Ansätze zur Prozessoptimierung und Kosteinsparung auf.“, so Jochen Weber.

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