(openPR) euromicron AG auch 2004 erfolgreich
Ertragsqualität behauptet / Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen
Frankfurt am Main, den 23. Juni 2005. Die euromicron AG, ein Anbieter von Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnologien, hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Ertragsqualität und behauptet: Sowohl Umsatz als auch Ergebnis liegen - bereinigt um Abverkäufe aus dem Beteiligungsportfolio - in etwa auf Vorjahresniveau. "In einem wechselhaften, unsicheren Jahr haben wir unser Unternehmen auf langfristigem Kurs gehalten", erklärte Dr. Willibald Späth, Vorsitzender des Vorstands, auf der Hauptversammlung der euromicron AG in Frankfurt.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das Jahr 2004 beläuft sich auf 10.9 Millionen Euro. Prozentual konnte das operative Ergebnis und damit die Ergebnisqualität in der Relation zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 11% gesteigert werden. "Berücksichtigt man neben den Beteiligungsverkäufen noch das auch deutlich verbesserte Finanzergebnis, so ist das Ergebnis vor Steuern im vergangenen Jahr um fast 18 Prozent gestiegen", erklärte Späth.
Umsatzniveau des Vorjahres gehalten
Der Umsatz des Gesamtkonzerns ist von 134 Millionen Euro auf knapp 111 Millionen Euro zurückgegangen. Diese Entwicklung resultiert allerdings einzig aus dem Verkauf zweier Industriebeteiligungen. Der Konzernjahresüberschuss ist 2004 rein steuerlich bedingt auf 4 Millionen Euro gefallen. Verantwortlich dafür waren Betriebsprüfungen der Jahre 1996-2000 und 2001, die vor dem Hintergrund der politischen Notwendigkeiten, und den Staatshaushalt deutlich verschärft worden sind: "Steuerrechtliche Konstruktionen und Vorgehensweisen wie z.B. Organschaften, die in deutschen Konzernen seit Jahrzehnten Anwendung finden, wurden in Frage gestellt und mit Steuernachzahlungen belegt", erklärte Späth. Das habe dazu geführt, dass das gute Vorsteuerergebnis des Jahres 2004 von 9,0 Millionen Euro neben den regulär abzuführenden Steuern durch Steuernachzahlungen in der Größenordnung von rund einer Million Euro belastet wurde. Aus diesem Grund sei die Steuerquote einmalig auf über 50 Prozent gestiegen.
"Bereinigt um die Beteiligungsabverkäufe und die steuerlichen Sonderbelastungen war unser operatives Geschäft auch im vergangenen Jahr mit knapp 10 Prozent Vorsteuerrendite äußerst profitabel", fasst Späth die Entwicklung zusammen. Aus diesem Grunde schlage der Vorstand der euromicron AG der Hauptversammlung eine um 20 Prozent erhöhte Dividendenausschüttung von 60 Cents je Aktie vor.
Ergebnisse der Geschäftsfelder
Im Kerngeschäftsfeld der euromicron AG, der Netzwerk- und Lichtwellenleitertechnolgie sind die Umsätze um fast 40 Prozent auf 72,6 Millionen Euro gestiegen. Dazu haben die Neuakquisitionen einen wesentlichen Beitrag geleistet. Die Marge vor Zinsen und Steuern liegt bei rund 9,6 Prozent; das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt bei 6,9 Millionen Euro.
Auch das zweite Geschäftsfeld der euromicron AG, die Industriebeteiligungen, hat sich 2004 gut entwickelt: Die vergleichbaren Umsätze - nach Berücksichtigung der jüngsten Abverkäufe - haben sich mit 38 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres gehalten; das vergleichbare Ergebnis vor Ertragssteuern ist um fast 30 Prozent gestiegen. Die EBIT-Quote des Beteiligungsportfolios liegt mit 10,5 Prozent über der Zielmarke von zehn Prozent und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 7,4 Prozent.
Abhängigkeit von den Kapitalmärkten reduziert
Die Bilanzsumme der euromicron AG ist im vergangenen Jahr um 13 Prozent gesunken. Ursache dafür waren vor allem umfangreiche Rückführungen von Bank- und Industriedarlehen, die Ausdruck einer Politik der Entschuldung des Konzerns sind, mit der die Abhängigkeit des Konzerns von den Kapitalmärkten reduziert werden soll. Diese Politik sei nun weitgehend zu einem erfolgreichen Ende gebracht, erklärte Späth: "Wir haben historische Darlehensverpflichtungen zurückgeführt und dem Konzern eine neue Finanzierungsstruktur gegeben." Diese Neuausrichtung der Konzernfinanzierung findet ihren Niederschlag auch in der Eigenkapitalquote, die im vergangenen Jahr von 50,4 auf 60 Prozent gestiegen ist - das Anlagevermögen der euromicron AG ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.
Bereinigung des Beteiligungsportfolios abgeschlossen
Angesichts unserer hervorragenden Liquiditätssituation des Unternehmens und der guten Profitabilität der noch beiden verbleibenden zwei Unternehmen im Beteiligungsportfolio könne man es sich nun leisten, sich mit der Veräußerung dieser beiden Unternehmen Zeit zu lassen, sagte Späth: "Wir müssen diese Beteiligungen weder verkaufen, weil sie das Ergebnis des Konzerns belasten, noch, um Mittel für eine weitere Expansion zu generieren, da wir über diese notwendigen Mittel selbst verfügen", führte er aus.
Kleinere spezialisierte Investitionsthemen bestimmen den künftigen Markt Beim weiteren Ausbau des Konzern werde man sich an den beständig wandelnden Trends im Technologiegeschäft orientieren müssen, führte Späth weiter aus: Die Zeit der großen Technologiethemen und -trends sei vorerst beendet. In Zukunft werde es deswegen mehr darauf ankommen, eine Fülle kleinerer, hochspezialisierter Investitionsthemen frühzeitig zu erkennen und flexibel und kompetent zu bedienen. Das werde man bei der euromicron dadurch sicherstellen, indem man sich den Marktzugang zu allen relevanten Märkten sichere, die Qualifikation der Mitarbeiter und Kompetenz der Unternehmen auf dem hohen Niveau halte, um auf solche Trends mit wirtschaftlichen Lösungen für den Kunden reagieren zu können.
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Dr. Willibald Späth, Vorstandsvorsitzender
Ulrike Hauser, Investor & Public Relations
euromicron AG
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