(openPR) Ellwangen, 10. März 2011 – Die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen gründet das Zentrum kolorektale Chirurgie (Darmchirurgie Ellwangen), um Patienten mit gutartigen und bösartigen Tumoren im Darm zukünftig noch besser und individueller behandeln zu können. Der Begriff kolorektal bezieht sich auf den Dickdarm (Kolon) und den Mastdarm (Rektum).
Die chirurgischen Eingriffe werden je nach Krankheitsbild und allgemeinem Zustand des Patienten in konventioneller (offener) oder laparoskopischer (Schlüssellochmethode) Technik durchgeführt. Vor der Operation berät ein interdisziplinäres Ärzteteam aus Chirurgie, Innerer Medizin, Onkologie und Schmerztherapie, welcher Eingriff für diesen Patienten der beste und sicherste ist. Für diese Entscheidung sind zwei Faktoren wesentlich: geringe Komplikationen und tumorfreies Überleben. Die Ärzte des Zentrums versprechen, die Therapie bei Patienten mit bösartigen Tumoren binnen 24 Stunden einzuleiten, um die psychische Belastung möglichst gering zu halten.
Neben einer ausgezeichneten breiten Basisversorgung bildet die Klinik einen neuen Schwerpunkt. „Mit 80 bis 100 Eingriffen pro Jahr stellt die kolorektale Chirurgie schon heute ein intensives Betätigungsfeld unserer Klinik dar. Wir streben perspektivisch an, eine wichtige Anlaufstelle für Patienten mit Darmerkrankungen im Kreis und darüber hinaus zu sein“, erklärt der Krankenhausdirektor Jürgen Luft die Ziele des Zentrums. Darmerkrankungen treten häufig bei Patienten ab 50 Jahren auf. Diesen Patienten möchten wir, so Luft, ein „wohnortnaher, starker und verlässlicher Gesundheitspartner sein.“
Professor Dr. med. Rainer Isenmann leitet als Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie das Zentrum kolorektale Chirurgie. Er ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Chirurgie tätig, davon viele Jahre am Universitätsklinikum Ulm. Isenmann betont: „Die Patienten können sicher sein, in unserem Zentrum von qualifizierten Fachärzten umfassend aufgeklärt und operiert zu werden.“ Zudem wissen wir heute aus zahlreichen Studien, dass Darmerkrankungen, je früher sie erkannt werden, „gute bis sehr gute Chancen haben, geheilt zu werden“, so Isenmann weiter. Die Patienten werden im Zentrum von einem 30-köpfigen Team aus Medizin, Pflege, Strahlen- und Physiotherapie, Stoma- und Ernährungsberatern betreut. Für das Zentrum liegen Behandlungspfade vor, in denen alle Schritte von der Diagnose über die Therapie und Nachsorge festgelegt sind.
Eine Zentrums-Sprechstunde findet jeden Freitag von 14:00 bis 15:30 Uhr statt.









