(openPR) 16. April 2011 – 8. Mai 2011. Große Reisebusse, unzählige Autos und Menschen über Menschen – wen es zu Ostern nach Niederalbertsdorf zieht, der sollte vor allem Zeit und offene Augen mitbringen. Der alljährlich vor der Kirche aufgebaute Osterbrunnen des Dorfes zieht stetig mehr Besucher an, und das zunehmend auch aus entfernteren Regionen. Was 2001 mit noch überschaubaren 170 kunstvoll bemalten Eiern begann, ist längst zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Über 4000 Ostereier wurden im Jahr 2010 für die Dekoration des Brunnens und des Areals rund um die Dorfkirche verwendet. Und es werden noch mehr! Die beiden Initiatorinnen, Beate Schumann und Brigitte Steyer, sind selbst immer wieder sprachlos angesichts der Eigendynamik, die ihr Projekt inzwischen entwickelt hat. Vor zehn Jahren brachten sie die Tradition des Osterbrunnens, die in der Fränkischen Schweiz sehr verbreitet ist, nach Niederalbertsdorf, und seitdem ist an ein Aufhören nicht mehr zu denken.
Die beiden Frauen, die vor allem die Wintermonate mit der Ostereiermalerei verbringen, finden in der überwältigend positiven Resonanz auf ihr – wohlgemerkt – privates Engagement und Hobby die beste Motivation, um weiterzumachen. Logistische Schwierigkeiten mit der Lagerung und dem Transport der vielen Tausend Ostereier werden inzwischen routiniert und einfallsreich überwunden. Helfende Hände sind jedoch immer willkommen, sei es zum Malen, Grundieren oder Lackieren der kleinen Kunstwerke. Aufgrund des großen Interesses wird der Osterbrunnen in Niederalberstdorf auch im Jahr 2011 zweifellos wieder zum Besuchermagneten werden und bis weit nach Ostern zu bestaunen sein.











