(openPR) ELO Digital Office auf der CeBIT 11 in Halle 3, Stand F30:
Stuttgart, 1. März 2011 – Enterprise-Content-Management (ECM) aus der Cloud präsentiert ELO Digital Office auf der CeBIT. In Halle 3, Stand F30 stellt der Software-Hersteller seine technologische Lösungsplattform für das Cloud-Computing vor. Basis hierfür sind neue Applikations- und Backend-Serversysteme. Erste Kundenprojekte sind bereits mit Business-Partnern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Ungarn in der Realisierungsphase. Haupteinsatzgebiete sind dabei spezialisierte Branchenlösungen, mobile Anwendungen sowie die E-Mail-Archivierung.
Cloud-Computing definiert den Ansatz, dem Kunden neben Infrastruktur und Hardware auch die notwendige Software als Service bereitzustellen. Weitere Eigenschaften sind flexible Preismodelle, um dynamisch auf wechselnde Leistungsanforderungen reagieren zu können. An Softwaresysteme stellt dies besondere Herausforderungen, die von den meisten Standardsystemen per se nicht erfüllt werden. Leistungsfähige, beliebig skalierbare Backend-Komponenten sind hierbei das A & O. ELO hat daher die Parallelisierungsfähigkeit des Indexservers erweitert. So können bei steigendem Leistungsbedarf dynamisch weitere Rechnersysteme hinzugeschaltet werden.
Parallelisierte Task-Verarbeitung und REST-konform
Stetig wachsende Bandbreiten und immer höhere Geschwindigkeit machen das Internet von heute aus und sind Voraussetzung für eine leistungsfähige und hocheffiziente Kommunikation mit dem Benutzer. Parallel dazu nimmt auch die Anzahl der Nutzer kontinuierlich zu. Vor diesem Hintergrund hat ELO einen neuen Webserver entwickelt.
Er erfüllt die Anforderungen der parallelisierten Task-Verarbeitung und unterstützt modernste Kommunikationsprotokolle wie REST (Representational State Transfer) sowie spezielle Caching-Mechanismen. Gerade mobilen Endgeräten mit geringer Übertragungsrate ermöglicht der Server, performant zu arbeiten. Denn er ist in der Lage, dynamisch einzelne Dokumentensätze nachzuladen. Dies wirkt sich insbesondere bei großvolumigen Dokumenten vorteilhaft aus. Abgerundet wird die Plattform durch einen neuen leistungsfähigen Browser-Client sowie neue Framework-Komponenten.
Offenes und verteiltes Cloud-Konzept
Cloud-Computing entfaltet seine Vorteile vor allem, wenn es sich um Dienste mit hohem Standardisierungsgrad handelt. Schwieriger wird es, wenn komplexe Prozesse abzubilden sind. So lassen sich z. B. für die E-Mail-Archivierung, das Scanning oder Klassifizierungsservices branchenübergreifende und weitestgehend standardisierte Lösungsangebote über eine Cloud bereitstellen.
Im Bereich ECM bedarf es nahezu immer branchen- und kundenspezifischer Ansätze, die typischerweise nicht mit einer in der Cloud bereitgestellten Standardlösung abzudecken sind. Deshalb setzt ELO im Gegensatz zu den globalisierten Ansätzen von Microsoft und Google auf ein offenes und verteiltes Cloud-Konzept – in enger Kooperation mit seinen Business-Partnern sowie spezialisierten Kooperationspartnern. Dieses Vorgehen soll die Flexibilität sicherstellen, den Kunden bestmöglichen Service zu bieten, und zwar genau in dem gewünschten und wirtschaftlich sinnvollen Umfang und Umfeld.
Prinzipiell gilt, dass Cloud-Projekte von Anwendern und Anbietern sorgfältig geplant und vorbereitet werden sollten. Insbesondere ist vorab zu klären, ob Cloud-Services für den gewählten Bereich aus gesetzlicher Sicht zugelassen sind – so beispielsweise bei der Speicherung von Daten außerhalb der Landesgrenzen. Steht ein Server im Ausland, ist auch zu prüfen, welche Datenschutzbestimmungen dort gelten und wie deren Einhaltung gewährleistet wird. Vertrauen spielt in ECM-Projekten eine signifikante Rolle. Offenheit in Bezug auf die Cloud-Plattform ist daher die strategische Zielsetzung von ELO.
