(openPR) Immer mehr Mediziner setzen auf minimalinvasive Eingriffe. Vor allem für die Schönheitschirurgie bedeutet die sogenannte Endoskopie einen wertvollen Vorteil. „Mithilfe des endoskopischen Verfahrens lassen sich sichtbare Narben bei der Brustvergrößerung viel kleiner halten und in der Achsel verstecken“, betont Dr. Henning Becker, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Chefarzt in der Aesthetic Centrum Privatklinik Hannover. Mittlerweile gilt die Brustvergrößerung, in medizinischen Kreisen auch Mammaaugmentation genannt, als verhältnismäßig einfacher Eingriff der ästhetischen Chirurgie. Nichtsdestotrotz bedarf es neben einem Gefühl für Ästhetik einer sehr feinen Operationsweise.
Kleine Schnitte, große Präzision
Über die Jahre bewährte sich die Endoskopie in allen Breichen der Chirurgie und gilt heute beispielsweise in der inneren Medizin sowie der Orthopädie als Standard. „Mithilfe des Endoskops erkennen wir ziemlich genau, welche anatomischen Strukturen beim jeweiligen Patienten vorliegen“, erklärt Dr. Becker. Durch einen kleinen Schnitt in der Achselhöhle schiebt der Experte ein feines Instrument mit einer integrierten Kamera, das Endoskop, bis in die Brust vor. Auf einem Videomonitor entsteht ein vergrößertes Bild, welches einen optimalen Überblick über die Gegebenheiten bietet. Darüber hinaus stellt das Verfahren eine gute Möglichkeit dar, die genaue Lage des Implantates festzulegen und die Stelle zu präparieren. Über die kleine Öffnung setzt der Facharzt das Implantat am richtigen Platz, je nach Fall auf beziehungsweise unter dem Brustmuskel, ein.
Mit schonender Technik zu gutem Ergebnis
Besonders gut eignet sich die Methode für Frauen mit einer kleineren und noch straffen Brust. Denn aufgrund der nicht ausgeprägten Brustumschlagsfalte fällt hier bei einem herkömmlichen Schnitt die zurückbleibende Narbe leichter ins Auge. Durch die blutungsarme, schonende endoskopische OP-Technik benötigen die Patienten im Anschluss an den Eingriff für gewöhnlich keine Drainagen mehr, die Ärzte normalerweise nach einer Brustoperation verordnen.
„Bei einer vorhergehenden Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch stellen wir fest, ob die Patientin für eine Anwendung des endoskopischen Verfahrens geeignet ist und klären über eventuelle Risiken von Brustvergrößerungen auf“, sagt Dr. Oliver Schumacher, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ebenfalls Chefarzt der Klinik. Doch auch Frauen, bei denen die Mediziner aufgrund bestimmter anatomischer Gegebenheiten auf die klassische Methode und damit auf den Schnitt in der Brustumschlagsfalte zurückgreifen, bleiben heutzutage von auffälligen Narben verschont. Dafür sorgen selbstauflösende Fäden, die mittlerweile bei allen Verfahren Anwendung finden und eine Narbenbildung oftmals stark reduzieren.
Weitere Informationen unter www.aesthetic-klinik-hannover.de.





