(openPR) St. Augustin, 21. Februar 2011. Wer seine Haustüre sperrangelweit offenstehen lässt, darf sich nicht wundern, wenn Diebe diese Einladung annehmen und sich am Inventar bedienen. Dass keine Versicherung angesichts solch grober Fahr-lässigkeit für den entstandenen Verlust haftet ist klar. Deswegen, sollte man meinen, ist es eine selbstverständliche und elementare Sicherheitsmaßnahme, die Haustüre zuzusperren. Blickt man aber auf das Internet, in dem sich die Kriminalität derzeit stark ausbreitet, traut man angesichts der vielen offenen Türen seinen Augen kaum: „Wer mit seinem Computer oder Firmennetzwerk einen Internetanschluss hat, muss diesen als seine Haustüre zum globalen Dorf begreifen, die es zu schützen gilt“, stellt IT-Sicherheitsexperte Erich Scheuch fest.
22 Millionen Deutsche, das sind 43 Prozent der Bevölkerung, haben bereits Erfahrun-gen mit Internet-Kriminalität gemacht, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine Studie, die das Bundeskriminalamt und der Verband BITKOM im Herbst letzten Jahres vorgestellt haben. Klar wird auch, dass sich Cyberkriminelle immer raffinierterer Methoden bedienen, um sich vor allem dort Zugang zu verschaffen, wo es für sie reichlich Beute gibt: in Firmennetzwerken, wo sensible Personal- und Kundendaten ebenso wie Finanzzahlen und technisches Know-how zu holen sind. Dabei kommt es den Datendieben entgegen, dass besonders kleine und mittelständische Unternehmen die Gefahr aus dem Internet immer noch völlig unterschätzen.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht für die gefährdeten Unternehmen, so IT-Experte Scheuch: „Mit dem Unified Thread Management (UTM) ist eine neue Lösung verfügbar, die einen komfortablen Schutz bietet und auch für kleine Netzwerke absolut erschwinglich ist.“ UTM bezeichnet ein Gerät, das an der Schnittstelle eines Netzwerks mit dem Internet platziert wird. Als weiterentwickelte Firewall kombinieren UTMs verschiedene Sicherheitsmaßnahmen und sind für Internetkriminelle von außen nicht zu knacken, da sie auf Basis der in sich geschlossenen Programmiersprache Linux arbeiten. „UTM-Firewalls sind praktisch der Wächter vor der Haustüre, an dem kein Datendieb, Trojaner oder Virenträger vorbeikommt. Sie sind der zeitgemäße Schutz für die Türe im globalen Dorf“, resümiert Scheuch.
+++ Kostenloser Workshop zur Netzsicherheit +++
Für Vertreter aus kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region bietet IT-Sicherheitsberater Scheuch eine grundlegende Aufklärungsveranstaltung über die Gefahren aus dem Internet an. Hierbei werden weitverbreitete Sicherheitslücken bei Firmennetzen und die neue UTM-Technik als preiswerten Lösungsansatz thematisiert. Der Workshop findet statt am Mittwoch den 16. März von 18 bis 20 Uhr im BusinessCampus Rhein-Sieg (Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin). Die Teil-nahme ist kostenlos, um Anmeldung über Tel. 02241/334023 oder per E-Mail an
wird gebeten.










