(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nichts Neues im Westen – Brent verteidigt seine Gewinne, WTI verteidigt gar nichts aufgrund Überangebot und Mangelnachfrage. In Deutschland hält sich das Interesse ebenfalls in Grenzen. Kein Wunder, denn die Heizölkosten stiegen heute wieder an und folgten damit den gestrigen Brent-Gewinnen.
Seitwärtsbewegung bedeutet im Börsianerdeutsch nicht wirklich eine Bewegung, sondern Friedhofsruhe. Die herrsche heute an den Warenterminbörsen in New York und London. Während Brent wenigstens seine gestrigen Gewinne verteidigen konnte, verteidigte WTI gar nichts. Seit einigen Tagen dümpelt die Referenzsorte für den amerikanischen Markt, bedingt durch Überangebot und mangelndes Kaufinteresse, um die 85 US-Dollar je Barrel, ohne Drang nach oben und unten. So war es auch heute.
Anleger träumten gestern schon von einem Konflikt im Mittelmeer, der von zwei iranischen Kriegsschiffen ausgelöst wurde, und einer damit einhergehenden Verknappung der europäischen Rohölversorgung. Israel behielt sich wie üblich reflexhaft, wenn auch verständlich, weitere Maßnahmen vor. Brent schoss über 104 Dollar. Heute waren die gefährlich-süßen Träumereien geplatzt wie Seifenblasen. Die Ägypter, eh schon gebeutelt und ohne Lust auf fremde Einpeitscher, sperrten den Perser-Booten kurzerhand den Suezkanal, wo sie jetzt noch liegen.
Händel in fernen Teilen der Welt wie diese schlagen immer wieder in hiesige Gefilde durch. So auch heute beim Heizölpreis. Denn für den gab es nur eine Devise, die da heißt: „Wir folgen Brent!“ Die Bezugskosten stiegen somit um 44 Cent auf 80,68 Euro und bleiben damit knapp unter dem Jahreshoch vom Dienstag dieser Woche. Dieser Wert spiegelt den Bundesdurchschnitt wider und bezieht sich auf die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Frank Urbansky
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