(openPR) Samstag, 7. Mai 2011, 20.00 Uhr im Kleinen Konzertsaal des Gasteigs
Der Kulturkreis Gasteig präsentiert in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München die Preisträger 2010 des 65. Concours de Genève on tour
Mami Hagiwara (Klavier)/1. Preis des Klavierwettbewerbs
Bereits mit fünf Jahren begann die aus Hiroshima stammende Mami Hagiwara bei Motoko Kojima und Claudio Soares mit dem Klavierspiel. Schon bald gewann sie viele Wettbewerbe für junge Solisten wie zum Beispiel den Nationalen Wettbewerb in Osaka. Im Jahr 2000 war sie die jüngste Gewinnerin des internationalen Palma d'Oro Wettbewerbs in Italien. 2005 wurde sie Schülerin bei Jacques Rouvier und Prisca Benoît am Conservatoire National Superieur de Paris und wurde Stipendiatin der Japanischen Stiftung für kulturelle Angelegenheiten. Seit 2010 ist sie außerdem Schülerin in der Klasse für Kammermusik bei Eric Le Sage am Conservatoire à rayonnement régional de Paris. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Dominique Merlet, Henri Barda, Jorg Demus, Boris Petrusyansky und Kevin Kenner teil. Zahlreiche Konzert- und Kammermusikabende führten sie nach Japan, Österreich, Polen und die Niederlande.
Ivan Podyomov (Oboe)/2. Preis des Oboen-Wettbewerbs (1.Preis nicht vergeben)
Der im nordrussischen Arkhangelsk geborene Ivan Podyomov wurde bereits mit 13 Jahren als Jungstudent an der traditionsreichen Ecole Gnessin in Moskau aufgenommen. Dort studierte er zunächst Flöte und dann Oboe bei Ivan Pushetchnikov. Podyomov gewann zahlreiche Preise bei Jugendmusikwettbewerben in Moskau und der Tschechei. 2005 war er erster Preisträger beim internationalen Rimsky-Korsakov-Wettbewerb in Sankt Petersburg. Als erster Oboist ist er regelmäßig Gast beim Philharmonic Orchestra of Russia. Seit 2006 lebt er in Genf und besucht dort die Klasse von Maurice Bourgue.
2007 gewann er den zweiten Preis des ARD-Musikwettbewerbs in München sowie 2008 den ersten Preis beim „Prague Spring“ und 2009 ebenfalls den ersten Preis beim internationalen „Karuizawa Sony“-Wettbewerb in Japan.
Streichquartett VOCE/2.Preis des 61. Concours de Genève 2006
Gegründet wurde das Quartett 2004 von Studenten des “Conservatoire National de Musique et de Danse” in Paris. Schnell machten sich Sarah Dayan und Céline Roubin (Violine), Guillaume Becker (Viola) und Florian Frère (Violoncello) einen Namen durch erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben in Genf, Cremona, Wien, Bordeaux und London. Zuletzt nahmen sie mit großem Erfolg am Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz teil: Sie gewannen einen zweiten Preis, den Interpretationspreis für das Ligeti Quartett und den Publikumspreis. Sie spielen mittlerweile weltweit mit großem Erfolg, sei es in Japan, Zentralamerika, den USA, Europa oder Nordafrika.
Das VOCE-Quartett geht mit dem Erlebnis der klassischen Musik neue Wege: So traten sie als musikalische Untermalung von Stummfilmen ebenso auf wie in Schulen.
Darüber hinaus verwirklichen sie eigene musikalische Projekte als künstlerische Leiter zweier Festivals – dem „Festival de Cordes at La Charité-sur-Loire“ und „Le Coeur en Musiques“. Unterstützt wird das VOCE Quartett unter anderem von der Académie Musicale de Villecroze und der Fondation du Groupe Banque Populaire.
Der Wettbewerb: Concours de Genève
Der Concours de Genève wurde 1939 unter dem Namen International Music Competition (CIEM) gegründet. Der alljährlich stattfindende Musikwettbewerb gilt als einer der rennomiertesten Musikwettbewerbe in Europa und wird von der Stadt Genf sowie dem Genfer Kanton gefördert. Ein künstlerisches Komitee wählt jedes Jahr die musikalischen Wettbewerbsdisziplinen, die Jury-Mitglieder und das Programm aus. Zu den wichtigsten Partnern gehören das Orchestre de la Suisse Romande, das Grand Théâtre of Geneva und das Genfer Konservatorium.
Der Concours de Genève gehörte 1957 zum Gründungskomitee der World Federation of International Music Competitions. Zu den zahlreichen, heute weltberühmten Preisträgern gehören unter anderem Martha Argerich, Arturo Benedetti-Michelangeli, Fritz Ollendorf, Maurizio Pollini, Georg Solti und Annette Dasch.
Auf dem Programm stehen (Änderungen vorbehalten):
Wolfgang Amadeus Mozart Quintette für Oboe und Streichquartett c-moll KV 406a
Gabriel Fauré Nocturne op. 33 Nr.1 in Es-Dur
Christophe Looten (*1958) 6. Streichquartett "Laudes" [Création]
Robert Schumann Arabeske op. 18
Fantasiestücke op. 73, für Oboe und Klavier
César Franck Quintett in F-dur für Klavier und Streichquartett
Kartenvorverkauf bei München Ticket unter


















