(openPR) Anfang 2010 erhält Heike Sylvia Müller einen Anruf von R.F. mit der Frage: Können sie mit Gold klöppeln? Seine Wünsche: Ein Motiv, welches stark das Erzgebirge verkörpert. Da R.F. ein Mineralienfreund ist, hat er die Idee, die Arbeit mit einem einheimischen Stein zu kombinieren.
Heike S. sagt natürlich: Ja, kann ich.
Zunächst machte sie sich Gedanken über das Motiv. Sie kam auf die Idee eine Buche als Vorbild zu nehmen. Aber wohin mit dem Stein? Da im Erzgebirge so manches Mineral in den Wurzeln von Bäumen verborgen ist, war auch diese Frage schnell gelöst. Natürlich, die Wurzel. Heike fertigte eine Handskizze, auf welcher natürlich nicht viel mehr zu sehen war, als ein Baum. Herr F. gab trotzdem sein OK und begab sich auf die Suche nach einem Amethyst aus Schlottwitz.
Es ergab sich aber auch die Frage: Wieviel Material wird benötigt? Keine einfache Frage. Und keine unerhebliche, bei den gegenwärtigen Goldpreisen.
So klöppelte Heike zuerst einen Baum aus vergoldetem Kupfer, wog diesen und rechnete das Ergebnis um in die nötige Menge Gold 585.
Es folgte die Bestellung des Materials beim Hersteller.
Es kam der Tag der ersten Klöppelschläge und so entstand nach und nach, Ast für Ast, als freie Klöppelarbeit ein wunderschöner Baum. Freie Klöppelarbeit heißt: ohne Klöppelbrief, heißt: klöppeln so wie es gerade entstehen will, heißt: intuitiv. 2 Tage vor Übergabe an Herrn F. war der Baum fertig.
Eine kleine Fotodokumentation zur Herstellung des Baumes ist auf der Firmenwebseite zu finden.











