(openPR) Berlin/ Hannover, 14.02.2011: Die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs „Woran glauben wir?“ der Klosterkammer Hannover und der Hanns-Lilje-Stiftung be-suchten die Internationalen Filmfestspielen in Berlin
Ein riesiges Spotlight schwenkt durch den Saal und taucht die Zuschauer kurzzeitig in gleißend helles Licht. Viele johlen und recken ihre Arme in die Luft – es ist Festival-Stimmung im mit über 1000 Zuschauern voll besetzten Kinosaal des Hauses der Kulturen der Welt im Berliner Tiergarten. Gleich ist die Premiere des australischen Films „Griff The Invisible“ bei den Internationalen Filmfestspielen. Unter den Zuschauern sind auch Till Wiebel und Mimke Teichgräber mit ihren Klassenkameraden von der 10b des Gymnasiums Ulricianum aus Aurich. „Ein tolles Gefühl hier dabei zu sein und Festivalluft zu schnup-pern“, flüstert Mimke Teichgräber. Den Berlinale-Aufenthalt hatten die Auricher Schüler durch ihren Sieg beim Schüler-Kurzfilmwettbewerb „Woran glauben wir?“ der Kloster-kammer Hannover und der Hanns-Lilje-Stiftung gewonnen.
Am Sonntagabend waren die Schüler aus Ostfriesland außerdem zu Gast beim Ökumeni-schen Berlinale-Empfang der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bi-schofskonferenz. Dort lernten sie nicht nur die internationale Ökumenische Jury kennen sondern auch Dieter Kosslick, den Leiter der Berlinale. Kosslick waren die Jugendlichen inmitten des älteren Empfangpublikums sofort auffallen. Als er hörte, dass es keine nor-malen Empfangbesucher sind, sondern die Schüler selber Filme machen, war er begeis-tert. Nach den Reden von Dr. Petra Bahr, der Kulturbeauftragten der EKD, von Gebhard Fürst, dem katholischen Medienbischof sowie von Berlinale-Chef Dieter Kosslick hatten die Auricher Schüler noch Zeit, sich mit einem jungen Filmemacher zu auszutauschen. Felix von Seefranz, dessen Kurzfilme bereits auf mehreren Festivals liefen, gab ihnen bereitwil-lig Tipps und ermutigte die Jugendlichen ihren preisgekrönten Kurzfilm „Woran wir glau-ben“ auch bei weiteren Jugendfilmwettbewerben einzureichen. Der 16-Jährige Till Wiebel, verantwortlich für Regie und Schnitt des Films, hörte das nur zu gern. Der Auricher Schü-ler träumt davon später einmal Regisseur zu werden. „Toll, dass die Klosterkammer und die Lilje-Stiftung uns den Ausflug nach Berlin ermöglicht hat, aber schade, dass wir am Dienstag schon wieder zurückfahren“, meint Wiebel. Er wäre gerne noch länger auf der Berlinale geblieben. Klosterkammer Präsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst und der Sekre-tär der Hanns Lilje-Stiftung Dr. Christoph Dahling-Sander freuen sich, dass den Auricher Schülerinnen und Schülern der Aufenthalt in Berlin so begeistert hat und viele motiviert sind, weiter Filme zu machen.
Kurzfilmwettbewerb „Woran glauben wir?“
Im Dezember hatten die Auricher Schüler beim niedersächsischen Schüler-Kurzfilmwettbewerb den ersten Platz belegt und die Reise zur Berlinale gewonnen. In ih-rem Episodenfilm „Woran wir glauben“ begegnen sich zehn Menschen zufällig auf der Straße. Zehn Menschen – zehn verschiedene Antworten auf die Frage: Woran glauben wir? Es geht um den Glauben an das Geld, den Glauben an die große Liebe oder an ein Leben nach dem Tod. Diese kunstvoll geschnittene filmische Collage hatte der Wettbe-werbs-Jury am besten gefallen. Der Siegerfilm „Woran wir glauben“ ist weiter abrufbar unter www.woran-glauben-wir.de. Insgesamt hatten sich an dem Kurzfilmwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen mehr als zweihundert junge Filmema-cherinnen und Filmemacher aus 45 Schulen zwischen Aurich und Göttingen beteiligt. Ver-anstalter waren die Klosterkammer Hannover (www.klosterkammer.de) und die Hanns-Lilje-Stiftung (www.lilje-stiftung.de). Unterstützt wurde das Medienprojekt vom Medien-zentrum der Region Hannover (www.mzrh.de).
Weitere Infos: www.woran-glauben-wir.de













