(openPR) Die Haltungsbedingungen der Hunde in den ländlichen Gebieten Ungarns sind oft mehr schlecht als recht: Sie hängen an viel zu kurzen Ketten, sind halb verhungert und verwahrlost, mit dicken Fellplatten am Körper. Etliche Hunde haben schon im jugendlichen Alter die Schnur oder Kette umgelegt bekommen mit der Konsequenz, dass diese dann in die Hälse eingewachsen sind und herausoperiert werden müssen. Manchmal gelingt es den Tierschützern, die Besitzer zur Herausgabe der Hunde oder zur Verbesserung der Haltungsbedingungen zu überreden. Unbelehrbare hingegen müssen mit Hilfe der Polizei überzeugt werden.
Leider kann man nicht jeden Hund vor diesem Schicksal bewahren. Die Kettenhaltung ist in Ungarn üblich, auch wenn man jetzt immer mehr frei auf dem Hof herumlaufende Hunde sieht. Meist haben die Kettenhunde nicht einmal eine Hütte oder einen Verschlag, sondern, wenn überhaupt, nur eine Tonne, in der sie keinen Schutz finden. Und es spielt auch keine Rolle, wie groß der Hund ist. Auch Dackel und Yorkshire Terrier landen an der Kette. Aber solange sich der Hund in einem einigermaßen guten Ernährungszustand befindet und die Kette lang genug ist, muss er leider bleiben, wo er ist.
Aber man kann trotzdem helfen. Das Projekt-Pusztahunde hat nun zu einer Spendenaktion aufgerufen, um diesen Hunden eine ordentliche Unterkunft zur Verfügung stellen zu können. Außerdem sollen die schweren Ketten gegen leichte Laufketten und die Kettenhalsbänder gegen Lederhalsbänder ausgetauscht werden. Auch im Tierheim Orosháza, welches vom Projekt-Pusztahunde unterstützt wird, haben noch immer nicht alle Hunde einen Unterschlupf. Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer ist eine Hundehütte unverzichtbar, bietet sie doch Schutz vor der sengenden Sonne und vor Regen.
Wenn Sie mit einer Spende helfen wollen, die Tonnenhunde auf dem Land und die Tierheimhunde mit Hütten zu versorgen, besuchen Sie bitte die Internetseite www.projekt-pusztahunde.de. Dort finden Sie weitere Infos und das Spendenkonto. Jeder Betrag hilft.
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