(openPR) Die Heilpraktiker-Psychotherapie-Prüfung ist der einfachste Weg zur Heilerlaubnis in Deutschland. Sie müssen mindestens 25 Jahre alt sein, Schulabschluss haben, frei von schweren Krankheiten sein und beim zuständigen Gesundheitsamt eine Überprüfung absolvieren. Dabei geht es um die medizinische Psychiatrie, Grundkenntnisse in verschiedenen Therapiemethoden und Rechtskenntnisse. Die Prüfungen werden immer professioneller, dafür gewinnt der so genannte „Kleine Heilpraktiker“ zunehmend an beruflichem Ansehen. Heilpraktiker für Psychotherapie arbeiten zum Beispiel als Hypnosetherapeuten, Trauerbegleiter, Familienaufstellungs-Therapeuten, systemische Therapeuten, Gestalttherapeuten u.v.m. Die professionellere Prüfung hat Konsequenzen für die Ausbildung zukünftiger Heilpraktiker. Es gibt eine Unzahl von Kursen. 90% des erwirtschafteten Gewinns im Heilpraktiker-Bereich wird mit der Ausbildung gemacht, nur 10% erwirtschaften die Heilpraktiker selber! Daher ist es wichtig, sich den richtigen Kurs herauszusuchen. Auf einige Dinge sollen Sie achten:
1. Der Dozent. Irgendjemand, der selber mal diese Prüfung gemacht hat, reicht nicht, und wenn er Therapeut ist. Besser ein Psychologe, am besten mit Psychiatrie-Erfahrung. Viele Krankheitsbilder in der Psychiatrie sehen in den Büchern ganz ähnlich aus, aber die Betroffenen leben in verschiedenen Welten. Jemand mit klinischer Erfahrung und Patientenkenntnis kann das besser entwirren, z.B. hier: http://www.heilpraktikerpsychotherapie.eu
2. „Original-Prüfungsfragen“ sind nützlich, aber es gibt inzwischen auch gute Lehrbücher dafür.
3. Zusatzkosten-Falle. Viele Anbieter haben scheinbar günstige Preise, neppen Sie aber mit zusätzlichen Prüfungssimulationen, Nachhilfe-Gruppen etc. die eigentlich nicht nötig sein sollten. Näheres zum Thema siehe auch: http://www.rehork.de/serioes.html
4. Kompakt- und Wochenendseminare bringen meist nicht so viel wie längeres Lernen. Der Mensch ist ein Sieb, kein Nürnberger Trichter.
5. Viele sog. Fernlehrgänge sind gar keine, sondern nur teure Lehrbücher/DVDs. Richtige Fernlehrgänge haben eine ZFU-Nummer, eine Leistungskontrolle und bieten Kontakt mit einem Lehrer.
6. Phantastische Versprechen über die Zukunft sind heiße Luft. Gewinnen von Klienten bedeutet harte Arbeit über Jahre hinweg. Erst danach macht die Arbeit richtig Spaß.
7. Viele Institute schüren subtile Ängste, die sie dann kostenpflichtig wieder beseitigen. Lassen Sie sich nicht vormachen, die Prüfung sei nur mit der Methode des jeweiligen Instituts zu schaffen.
Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie bei der Prüfungsvorbereitung kaum einen Reinfall erleben.
Beginn der nächsten Heilpraktiker-Psychotherapie-Vorbereitungskurse am 1. und 3. März 2011 in der Tile-Wardenberg-Str.24, 10555 Berlin.






