(openPR) Jugendarbeit der Hebamme Angela Schäfer-Deschner für eine ganzheitliche Sicht auf Weiblichkeit, Schwangerschaft und Geburt
Mit dem „Mädchentreff“ und der „Geschwisterschule“ will die auf Frauenheilarbeit spezialisierte Hebamme aus Waghäusel einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Kindern und Jugendlichen, vor allem von jungen Mädchen, leisten. Denn starke, aufgeklärte Mädchen von heute sind gesunde Frauen und Mütter von morgen.
Was bedeutet es eigentlich, eine Frau zu sein und gebären zu können? In der westlich-industrialisierten Kultur spielt diese Frage keine Rolle mehr. Aufgrund vieler Benachteiligungen von Frauen, besonders im sozialen und finanziellen Bereich, die sich gerade erst auflösen, tritt die mentale und spirituelle Dimension des Themas „Frausein“ in den Hintergrund. Erst langsam kommt die Gleichberechtigung im patriarchalen System voran, und oft bleibt keine Zeit zum Nachdenken über dieses eigentlich für jede Frau essentielle Thema. Angela Schäfer-Deschner, Hebamme aus Waghäusel, möchte diesem Zustand mit einer altersgerechten Aufklärung der zukünftigen Eltern etwas entgegensetzen.
Mit ihren Kursen zur Jugendarbeit bietet Sie Kindern - vor allem Mädchen - die Möglichkeit, außerhalb des oft unzureichenden Sexualkundeunterrichts der Schule ihr Wissen und Ihr Verständnis für die Themen Weiblichkeit, Schwangerschaft und Geburt zu bereichern. Die Kinder sollen ein Verständnis über wichtige Zusammenhänge gewinnen, damit sie in Zukunft als Erwachsene nicht nur für sich und ihre eigenen Familien informierte Entscheidungen treffen, sondern auch die Gesellschaft von innen heraus zum wieder zum Positiven wandeln können. Die Einstellung zum Leben, zur Weiblichkeit und zur Geburt spielt eine wichtige Rolle in diesem Prozess.
Die Geschwisterschule bietet nicht nur Vorbereitung auf ein neues Familienmitglied. Sie richtet sich vor allem an Kinder, die ein Geschwisterchen erwarten, aber auch an solche, die sich eines wünschen, oder einfach etwas über die (eigene) Geburt erfahren möchten. Was bedeutet es für Mama und Papa, wenn noch ein Baby kommt, und welche Auswirkungen hat es auf mich? Was kann ich schon alles tun, wickeln, füttern, Verantwortung übernehmen? Wie komme ich damit klar, dass Mama und Papa mehr Zeit für das Baby aufbringen werden, als für mich? Es wird gesungen, gemalt, und auch ein Willkommensgeschenk für das Geschwisterchen gebastelt. Auch die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen sind ein Thema. Außerdem wird angesprochen, dass der eigene Körper einem selbst gehört, man sich nichts gefallen lassen muss und sich vor Gewalt schützen darf.
Der Mädchentreff richtet sich hauptsächlich an Mädchen ab der Pubertät, eine frühere Teilnahme ist jedoch ebenso möglich. Die Mädchen sollen ihren eigenen Körper verstehen lernen und ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln. Nicht nur durch Gespräche, sondern auch durch Medieneinsatz, Ausflüge und Übungen werden die Mädchen aufgeklärt und erfahren etwas über sich und ihren Körper. Zum Beispiel mit Gymnastik, um den Beckenboden zu erspüren. Oder durch einen Film wie einen Live-Mitschnitt einer Geburt (falls die Eltern es erlauben). Zu den Themen gehören Geschichte der Menstruation, Körper- und Gefühlspflege, sanfte Hilfe bei Frauenbeschwerden, erste Liebe, erwachende Sexualität, Weiblichkeit, Sinnlichkeit, Schönheitsideale und Mode, Selbstschutz und Verhütung, Mutter-Tochter-Beziehung, aktive Gesundheitsförderung, Krebsimpfung sowie alle Themen rund ums Kinderkriegen. Der fortlaufende, wöchentliche Treff hat zum Ziel, die Mädchen auf ihre ehrenhafte Aufgabe der Vermehrung und Erhaltung der Menschheit durchs Gebären und somit auf die Verwirklichung ihres biologischen schöpferischen Potentials vorzubereiten.













