(openPR) Die Hemmschwelle zur Gewalt gegen die Polizei wird immer niedriger, entnimmt man Meldung aus der Presse oder dem Fernsehen. Wie real die Gefahr ist, weiß die Polizei selbst am besten. Übergriffe können in vielen Situationen geschehen, ganz gleich ob bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle oder Streifenfahrten in der nächtlichen Großstadt. Nicht ohne Grund setzen mehrere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen schon seit einigen Jahren Systeme zur Videoeigensicherungen in ihren Dienstfahrzeugen ein – die Technik hierfür stammt vom Braunschweiger Spezialanbieter Trajet GmbH.
Mit digitalen Videosystemen kann das Geschehen vor Ort oder während einer Fahrt jederzeit in höchster Qualität dokumentiert werden – beispielsweise mit dem Videosystem Everec 410, das von Polizei und Feuerwehr genutzt wird. Dieses System wird automatisch beim Anhalten gestartet oder manuell eingeschaltet, eine blinkende Leucht-Diode an der Kamera zeigt Außenstehenden, dass hier eine Aufnahme läuft. So können nicht nur brisante Geschehnisse festgehalten werden, sondern auch die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung gegen Polizisten gesenkt werden.
Die gesetzliche Grundlage bietet der §15b des Polizeigesetzes, der die Datenerfassung zur Eigensicherung ermöglicht. Demnach ist es den Beamten erlaubt, Aufnahmen in Form von Video- und Bildmaterial anzufertigen, eine Archivierung erfolgt allerdings nur bei Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren. Für eine solche Aufbewahrung zum Zwecke der Beweissicherung entwickelte Trajet den sogenannten „PhotoSafe“ – ein System, das die gesamte Dokumentationskette mit einer digitalen Signatur vor Manipulationen schützt. Bisher wird die Videoeigensicherung unter anderem in Rheinland-Pfalz, Bremen, Hamburg, Berlin und Hessen eingesetzt.











