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Rohölpreis: Risikoaufschlag in Europa

02.02.201111:13 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl bleibt weiter teuer. Im besonderen Maße trifft das auf die europäische Sorte Brent zu, die im Frühhandel auf einen Barrelpreis von 102 Dollar zusteuerte. US-amerikanisches Leichtöl (WTI) liegt bei knapp 91 Dollar.
Während Brent unbeirrt zulegt, verlor WTI gegenüber gestern Morgen rund 1,50 Dollar. Den Ausschlag hierfür gaben die US-Bestandsdaten des American Petroleum Institutes. Demnach nahmen die Rohöl- und Benzinvorräte weiter zu. Lediglich die Mitteldestillate (Heizöl/Diesel) schwanden im Rahmen des Erwartbaren – kein Wunder bei den tiefen Temperaturen und dem daraus resultierenden Heizbedarf. Gerade in der Landesmitte ist es stellenweise mit bis zu minus 40 Grad Celsius bitterkalt. Einige Bundesstaaten riefen aufgrund starker Niederschläge sogar den Notstand aus. Aber auch der erhöhte Heizölbedarf konnte nicht über durchwachsene Konjunkturdaten in dem Land und die insgesamt reichlichen Vorräte hinwegtäuschen – das drückt insgesamt auf den Ölpreis in den USA.
Derweil ist die Lage in Europa – die Preisdifferenz von Nordseeöl gegenüber US-Leichtöl ist auf gewaltige 11 Dollar gewachsen – stärker von den Ereignissen in Ägypten beeinflusst. Analysten sprechen von einem gerechtfertigten Risikoaufschlag, weil die Revolution in dem nordafrikanischen Land womöglich den Öltransport durch den Suez-Kanal gefährdet. Inwieweit allerdings jemand daran Interesse haben sollte, das für Ägypten lukrative Geschäft, das pro Jahr mehrere Milliarden Dollar ausmacht, zu gefährden, bleibt fraglich.
Die hiesigen Heizölverbraucher dürfen heute indes durchschnaufen: Nach den Preiserhöhungen der letzten Tage sollten die Bezugskosten in etwa konstant bleiben.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.

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