(openPR) Zum Auftakt des neuen Kunstjahres zeigt die Galerie Supper Arbeiten von Julian Opie aus London und Sheri Warshauer aus New York. Beide international bekannte Künstler sind beeinflusst von der Pop-Art. Sie arbeiten in ihren Bildern mit klaren grafischen Elementen.
Julian Opie (*1958, London) wurde durch seine piktrogrammhaft vereinfachten Portraits und Figuren zu einem der bekanntesten britischen Gegenwartskünstlern. Durch diese Abstrahierung in Allgemeingültigkeiten anonymisiert er aber keineswegs die abgebildeten Personen, sondern holt charakteristische Merkmale hervor und betont diese. Es entstehen „individuelle Piktogramme“.
Sheri Warshauer (*1972, Chicago) interessiert sich auch für Personen. Allerdings sind diese in ihren Arbeiten nicht sichtbar. In ihren farbintensiven, an die Druckgrafik angelehnten Arbeiten zeigt sie menschenleere Architekturen und Innenräume. Der Betrachter meint auf Grund der Einrichtung und der ausgewählten Kunst an den Wänden Rückschlüsse auf den Bewohner ziehen zu können. Zeige mir wie du wohnst, und ich sage dir wer du bist! Home, Sweet home!
Doch was ist hier Wirklichkeit und was hat die Künstlerin selbst hineingedichtet?!
Werden hier unsere Sehgewohnheiten manipuliert?
Home, Sweet home? Auch hier dient die Vereinfachung nicht einer Verallgemeinerung des Individuellen, sondern vorgefertigte Denkmechanismen werden hinterfragt und ausgehebelt.












