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Shareholder Value-Denken verhindert Wachstum

01.02.201108:04 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Shareholder Value-Denken verhindert Wachstum

(openPR) Kritik an der Deutschen Bahn wird lauter. / Problem: Kosteneinsparungen gehen auf Kosten der Kunden. / Shareholder Value-Denken hindert Unternehmen am Wachstum. / Mathematiker und Unternehmer Jürgen Schüssler nimmt Stellung. / Mehr Informationen unter http://jschuessler.de/.



Hamburg. Die vier großen Feinde der Deutschen Bahn heißen Frühling, Sommer, Herbst und Winter – so witzelt man derzeit über das Verkehrsunternehmen. Spätestens seit dem Hitzechaos im Sommer und den vielen Zugausfällen bei Eisestemperaturen im letzten Dezember ist der Imageschaden der Deutschen Bahn perfekt. Laut Angaben der Süddeutschen Zeitung sollen die Technikausfälle in den letzten beiden Jahren die Deutsche Bahn 370 Millionen Euro gekostet haben. Negative Nachrichten und schlechte Kommentare häufen sich seit Wochen in den Medien; unzufriedene Kunden beschweren sich auf allen denkbaren Kanälen. Die Kritik geht auch an der Bundesregierung nicht vorüber: So beraumten die Verkehrsminister der Länder ein Sondertreffen ein, um ihre Unzufriedenheit an der Sparpolitik der Bahn offenzulegen. Doch woher kommt es, dass die Deutsche Bahn offensichtlich zu schlecht aufgestellt ist, um vorhersehbaren Problemen wie den jahreszeitüblichen Temperaturschwankungen zu begegnen? Jürgen Schüssler, Mathematiker und Geschäftsführer von WICE (http://wice.de/), sagt: „Die Deutsche Bahn ist ein Musterbeispiel dafür, dass eine einseitige, nur auf den Unternehmenswert ausgerichtete Zielsetzung katastrophale Folgen haben kann. Den Börsengang fest im Visier, hat die Bahn in ihrem Shareholder Value-Denken versucht, den Unternehmenswert ausschließlich über eine Optimierung der Kosten zu steigern – und auf Kosten der Kunden.“

Als Mathematiker wirft Schüssler einen kritischen Blick auf das allseits vorherrschende Shareholder Value-Denken. Er sagt: „Nicht nur die Deutsche Bahn, sondern ein Großteil der Unternehmen in Deutschland ist auf kurzfristige Gewinnmaximierung aus, um das Unternehmen für Aktionäre attraktiver zu machen. Langfristiges Wachstum kann das jedoch nicht bringen.“ Schüsslers Aussagen beruhen auf der ökonomischen Bedingung und grundlegenden Optimierungsaufgabe der Ökonomie: e>a. Einfach gesprochen: Die Einnahmen müssen größer als die Ausgaben sein. Schüssler: „Zugleich zeigt diese Ungleichung aber noch etwas anderes: Das e, die Einnahmen, sind der wichtige Teil, damit Unternehmen erfolgreich sein können. Dies wird von vielen Unternehmen leider nicht erkannt.“ Bei der Deutschen Bahn zeigen sich nun die Auswirkungen des zu kurzfristig gedachten Shareholder Values: „Es wird nur an der Kostenschraube gedreht statt in die Zukunft zu investieren. Dies ist ökonomisch schlicht und ergreifend dumm. Denn langfristig geht dies auf Kosten der Kunden.“ Schüssler fordert eine Kunden-Offensive in Deutschland: „Nur wer den Kunden in den Mittelpunkt stellt, kann erfolgreich sein und wachsen.“

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