(openPR) Zingst, den 26.01.2011. Am Samstag, dem 5. Februar, werden im Ostseeheilbad Zingst zwei neue Foto-Schauen eröffnet. Um 11 Uhr beginnt in der Galerie Villa Ruh die Ausstellung „Parallel-Welten“ von Uwe Stelter und Reiner Ter. Die Ausstellung zeigt zwei sich gegenüber stehende Szenarien. Der Protagonist auf den sehr konträren Werken ist die Natur, die mit ihrem ästhetischen Reiz zum narrativen Bestandteil der Bilddramaturgie wird.
Uwe Stelters Fotozyklus „Passagen“ entstand an der Ostseeküste zwischen Priwall und Ahlbeck. Der Titel ist metaphrastisch und metaphorisch zugleich. Einerseits erinnert er an die passierende Bewegung des Fotografen, andererseits enthält er den passageren Charakter, der sich stätig wandelnden Elemente: Wasserräume und Lufträume. Mit „Außer Betrieb“ stellt Reiner Ter die industrielle Welt von gestern vor. Die spröde Schönheit von Industrie-Ruinen mit ihren architektonischen Details interessiert den Fotografen bereits seit Anfang der neunziger Jahre. Die Ausstellung ist bis zum 15. März zu sehen.
„Verbrannte Landschaften“ heißt die Schau von Daniela Szczepanski und Frank Hohmann, die eine Stunde später in der Galerie Schule des Sehens eröffnet wird. In vierzehn miteinander korrespondierenden Bildpaaren kreieren Daniela Szczepanski und Frank Hohmann erstaunliche Parallelen zwischen Vulkanregionen und Industrielandschaften. Die Ausstellung spielt mit Gegensätzen. Auch bei den Fotografen selbst finden sich Gegensatz und Gemeinsamkeit. Sowohl Szczepanski als auch Hohmann haben den durch Schwerindustrie geprägten Strukturwandel im Ruhrgebiet erlebt. Doch während sich Frank Hohmann in seiner Heimat der städtischen und industriellen Nachtfotografie widmet, studiert Daniela Szczepanski Geologie und besucht Vulkane. Zu sehen sind die Bilder bis zum 8. Mai.













