(openPR) Die durchdachte Lagerung von Schmierstoffen ist in jedem Betrieb ein Muss. Ein nicht sachgerechter Umgang mit Fetten und Ölen kann dazu führen, dass sich Arbeitszeiten und Kosten erhöhen, ungeplante Ölwechsel fällig werden oder gar Ärger mit Behörden ins Haus steht. BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau hat beim Schmierstofflabor OELCHECK nachgefragt, worauf es beim richtigen Handling mit Schmierstoffen ankommt.
Los geht es bereits beim Wareneingang. Egal ob es sich um eine Tankwagenladung oder Kleingebinde bis hin zur Sprühdose handelt: Die Ware sollte ganz genau kontrolliert werden. Stimmen Lieferschein und angelieferte Ware überein? Sind Menge und das Gebinde korrekt? Sind die Produktnamen, die oft lang sind und sich nur durch einen Buchstaben unterscheiden, richtig?
Anforderungen an die Lagerung
Trocken und sauber muss der Lagerraum sein, so die OELCHECK-Experten. Zusätzlich sollte die Temperatur möglichst gleichmäßig und die Luft nicht zu feucht sein. Extrem hohe Temperaturen sind in jedem Fall zu vermeiden, denn über 60 Grad Celsius können Schmierstoffe bereits während der Lagerung altern. Durch Temperaturschwankungen verändert Öl sein Volumen. Es findet ein Austausch mit der Umgebungsluft statt: Bei einem Temperaturunterschied von 50 Grad Celsius „atmet“ ein 200-Liter-Fass Öl sieben Liter Luft. Auf diese Weise kann feuchte Luft in das Fas gelangen, die durch Temperaturänderungen zur Bildung von Kondenswasser im Fass führen. Viele der Syntheseöle oder biologisch schnell abbaubare Schmierstoffe sind außerdem noch hygroskopisch. Wenn sie nicht komplett abgedichtet in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden, absorbieren sie die feuchte Luft aus der Umgebung.
Haltbarkeit beträgt meist drei Jahre
Genaue Angaben über die Haltbarkeit der einzelnen Schmierstoffe kann der Lieferant machen – das Mindesthaltbarkeitsdatum steht allerdings nur selten auf dem Etikett. Sinnvoll ist es deswegen, sich vom Lieferanten das Abfülldatum entschlüsseln zu lassen, das z.B. in Form einer Buchstaben- und Zahlenkombination über das Produktionsdatum informiert. Die meisten Produkte weisen bei sachgerechter Lagerung eine Mindesthaltbarkeitsdauer von etwa drei Jahren auf. Die Wirkung einiger im Öl enthalten Additive, wie z.B. Korrosionsschutz-Inhibitioren, kann aber bereits nach sechs Monaten nachlassen. Kühlschmierstoffe, die antibakterielle Wirkstoffe enthalten, oder Schalöle sollten möglichst innerhalb von sechs bis zwölf Monaten verwendet werden. Einige Wirkstoffe neigen bei längerer Lagerung zur Entmischung. Solche Additive können sich absetzen oder aufrahmen. Damit sie vor einer Entnahme wieder homogen im Öl gelöst sind, sollten die Gebinde vor ihrem Gebrauch bewegt oder gerollt werden.
Sicherer Einsatz im Betrieb
Für die professionelle Organisation des Schmierstofflagers sind Ordnung und Dokumentation unumgänglich. Ein Schmierplan, der sämtliche Schmierstellen des Betriebes berücksichtigt, erteilt Auskunft über die benötigten Schmierstoffe, Nachschmierfristen und -mengen. Die einheitliche und deutliche Kennzeichnung aller Behälter und Schmierstellen reduziert das Risiko von Verwechslungen und Vermischungen. Die Etiketten müssen öl- sowie eventuell witterungsbeständig und gut sowie lange lesbar sein.
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