(openPR) Während einer Infotour durch Nordhessen nutzten der FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto MdB aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Gelegenheit, die Studios des Promotion Nordhessen-Preisträgers DigiDreams Studios zu besichtigen. Interessiert ließen sie sich von Mitarbeitern die neueste Schnitttechnik von "Neo 3D" in der Post-Produktion erklären und nahmen sich die Zeit für eine private 3D-Präsentation im Polarisationsverfahren.
In einer offenen Gesprächsrunde wurde dann gemeinsam mit dem Geschäftsführer Oliver Krekel, dem Stereographen Herrmann Miller, Co-Produzent Ralf Buxa und den Mitarbeitern des DigiDreams Studios über die Zukunft des 3D-Filmmarktes in Deutschland diskutiert."Es ist völlig klar, dass 3D der Markt der Zukunft ist", meinte Staatssekretär Hans-Joachim Otto, ""Avatar hat es vorgeführt, welch enormes Potenzial 3D hat und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis 3D auch hier in Deutschland zum Standard gehört." Als Filmfan schließt sich der FDP-Abgeordnete Björn Sänger dieser Meinung voll an und begrüßt, mit der 3D-Filmfirma DigiDreams Studios eine weitere wertvolle Bereicherung für den Filmstandort Nordhessen in der Region zu haben. Als gebürtiger Nordhesse sieht er ein großes Potenzial im Ausbau eines Filmstandortes in der Mitte Deutschlands. " Es ist außerordentlich sinnvoll, dass der nordhessische Filmstandort gefördert wird, denn wir verfügen hier in und um Kassel herum über ein großes Potenzial an Filmschaffenden" sagte er und erzählte, dass zwei an der Kunsthochschule Kassel produzierten Puppentrickfilme bereits je einen Oscar nach Kassel holen konnten: "Balance" von den Brüdern Lauenstein und "Quest" von Tyron Montgomery und Thomas Stellmach.
Das Unternehmen DigiDreams Studios sieht sich mit den beiden anstehenden 3D Real-Spielfilmproduktionen "Robin Hood - Ghosts of Sherwood in 3D" und "Canned Heat 3D" ebenfalls auf Erfolgskurs. "Wer auf dem internationalen Filmmarkt mithalten will, muss heutzutage in Englisch drehen", erklärte Oliver Krekel seinen Gästen vor Ort und wies daraufhin, dass er grundsätzlich seine Filmideen von amerikanischen Drehbuchautoren verfassen lässt, um dem internationalen Standard gerecht zu werden. Der ehemalige Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, Hans-Joachim Otto, fordert ebenfalls eine internationale Ausrichtung: "Ich freue mich sehr, wenn der deutsche Film insgesamt zunehmend Marktanteile am internationalen Filmmarkt gewinnt, doch die Rate von Frankreich werden wir wohl so schnell nicht erreichen können. Die internationalen Co-Produktionen sind mittlerweile Standard geworden und da muss Deutschland unbedingt ein noch größeres Stück von dem Kuchen abbekommen." Und so wünscht er dem innovativ-denkenden nordhessischen Unternehmen weiterhin viel Erfolg und freut sich auf die ersten anstehenden 3D-Filmproduktionen aus Deutschland - demnächst im Kino.
Anika Neubauer






