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Retropedia: Ein virtueller Speicher für verschwindende Wörter

14.01.201112:12 UhrKunst & Kultur
Bild: Retropedia: Ein virtueller Speicher für verschwindende Wörter
Retropedia-Schriftzug
Retropedia-Schriftzug

(openPR) Sprache ist lebendig und nimmt bereitwillig täglich neue Wörter auf, aber gleichzeitig lässt sie immer wieder auch Wörter in Vergessenheit geraten. Dies geschieht oft schleichend und unbemerkt. Doch nun gibt es Abhilfe.
Im Dezember 2010 öffnete die Internetseite Retropedia.de, das Mitmach-Archiv für selten gewordene Wörter, die Pforten. Bei dieser wöchentlich wachsenden Wörtersammlung ist jedes Wort willkommen, das Gefahr läuft, zu verschwinden. Die Besucherinnen und Besucher können hier alte, anscheinend nicht mehr benötigte, Wörter abgeben.


In dem redaktionell gepflegten Verzeichnis werden diese Wörter nicht einfach nur archiviert. Die übersichtlich nach den Kategorien Herkunft, Zeit und Wortart sortierte Oberfläche lädt die Nutzer zum Herumstöbern ein. Darüber hinaus erzählen kurzweilige Wortgeschichten Wissenswertes und Anekdotisches über die Abstammung, Bedeutung und Verwendung der jeweiligen Wörter. Denn wer weiß heute noch, ob die historische „Thusnelda” wirklich eine dumme Tussi war, von wem „Katzenmusik” als Mittel des politischen Protests eingesetzt wurde oder was für eigenartige Primaten eigentlich die „Maulaffen” sind?
Dabei geht es sowohl um ursprünglich deutsche Wörter als auch um solche mit dem sogenannten Migrationshintergrund. Also Fremdwörter, Lehnwörter, ebenso wie eingedeutschte Gallizismen, Latinismen, Russizismen und viele andere -ismen. Denn aufgrund der geografischen Lage und der geschichtlichen Entwicklung Deutschlands haben schon immer Wörter anderer Länder die deutsche Sprache bereichert. Statt also mit dem Finger auf den Anglizismenwildwuchs zu zeigen, können Wörterfreunde auf Retropedia geradezu in sprachlichen Alternativen schwelgen.
Denn bei diesem Projekt ist es den Seitenmacherinnen Katharina Schweissguth und Dr. Beatrice Wagner wichtig, die Wörter nicht nur zu bewahren, sondern sie möglichst auch wieder zu benutzen. Trotz der sorgfältig recherchierten Beiträge verfolgen sie keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern sie ergreifen Partei für ihre Wortschützlinge: Viele von ihnen könnten den Wortschatz unserer heutigen Alltagssprache gut ergänzen. Vielleicht erscheint heute manches Wort in einem anderen Licht, so wie es auch im Laufe der Zeit schon Wandlungen erlebt hat. Zum Beispiel das „Fräulein”: Im Mittelhochdeutschen galt sie als eine junge Frau vornehmen Standes (vrouwe). Daraus wurde dann eine titelähnliche Anrede für eine unverheiratete junge Dame, aus welcher sich eine abwertende Bezeichnung für eine verhuschte ältliche Person bildete, die keinen Mann gefunden hat. Doch seit dem Welterfolg des Romans „Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Peter Hoeg, steht ihr das glasklare, eigenwillige Fräulein Smilla gegenüber genauso wie die kesse, von der Presse zum „neuen deutschen Fräuleinwunder” hochstilisierte, Sängerin Lena Meyer-Landrut.
Also, so der Appell der Retropedia-Redaktion an die Internetgemeinde: „Bitte keine Wörter mehr wegschmeißen, sondern in auf http://www.retropedia.de einpflegen – irgendjemand kann sie sicher brauchen.”

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