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HILFE FÜR PROJEKT IM SENEGAL „Mach es zu deinem Projekt“

12.01.201108:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: HILFE FÜR PROJEKT IM SENEGAL „Mach es zu deinem Projekt“

(openPR) Nalbach den 11.01.2011

ZUM HINTERGRUND
Entwicklungshilfe, wie sie normalerweise verstanden wird, macht immer weniger Sinn! Wer heute schnell und direkt helfen will, der setzt auf soziale Netzwerke, auf Twitter oder Facebook. Und es wird immer wichtiger, dass die Empfänger der Hilfeleistungen uns sagen, was vor Ort benötigt wird. Man muss die Menschen ernst nehmen und einbinden, von Anfang an.



Über Facebook fand mich eine alte Jugendfreundin wieder, die mit einem Senegalesen verheiratet ist: „Pape" Amacodou Diouf, Häuptlingssohn aus Niakhar/Senegal. Herr Diouf lebte und arbeitete 18 Jahre in Deutschland und ist jetzt in den Senegal zurückgekehrt. Auch um zu helfen!

Senegal ist bitterarm. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei 994€ pro Jahr. Damit belegt der Senegal Platz 142 im Länderranking. Wir Deutschen liegen auf Rang 16 und erwirtschaften ein Pro-Kopf-Jahreseinkommen von 40.875 €. Die Armut im Senegal ist für uns nicht vorstellbar, die Not vieler Menschen, denen es an den einfachsten Dingen des Lebens fehlt ist unbe- schreiblich.
Dies gilt insbesondere für den medizinischen Bereich. Hier liegt vieles im Argen.

Bei einem Treffen mit dem Ehepaar Diouf erfuhr ich, was am dringendsten benötigt wird: medizinische Verbrauchsmaterialen und Gerätschaften wie z.B. Überwachungsgeräte, EKG, Sonogeräte, OP-Bestecke, Beatmungsgeräte, Brillen, Hörgeräte, Babywindeln aus Stoff, eigentlich alles was zu einer medizinischen Grundversorgung gehört.

Aber auch Rollstühle, Rollatoren, Unterarmstützen und sogar Prothesen sind gesucht. Auch werden schon gebrauchte und reparaturbedürftige Geräte gerne angenommen: Die Senegalesen sind erfindungsreiche und begabte Handwerker, die aus allem etwas machen können.

So wurden etwa nach einem Zeitungsaufruf im Raum Heidelberg 102 Nähmaschinen gesammelt. Mit diesen Maschinen werden Nähschulen ausgestattet. Dies bedeutet einen ersten Schritt in die Selbständigkeit vieler Frauen im Senegal und einen ersten Schritt, das Notwendigste zum Leben zu verdienen.

Nun suchen wir Friseureinrichtungen: Sessel, Spiegel, Haarschneidemaschinen und anderes Friseurwerkzeug. Das Handwerk ist gerade für die Frauen eine große Chance, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Deshalb will „Pape“ Amacodou Diouf auch Frauen helfen, sich z.B. als Friseurinnen selbständig zu machen. Frauen sind oft zuverlässiger und zielstrebiger als Männer und werden von dem Wunsch angetrieben, Geld für eine Schulbildung zu verdienen.

Dadurch, so hoffen sie, können Sie auch ein besseres Leben für ihre Kinder ermöglichen – denn gute Bildung ist so wichtig wie das tägliche Brot und ein wichtiger Schritt aus der Armutsfalle.
Man muss wissen, dass ca. 65 Prozent der Senegalesen Analphabeten sind; bei den Frauen sind es über 75%. Bildung ist die Voraussetzung dafür, dass die Menschen in Afrika eine Lebensgrundlage finden werden und die anhaltende Landflucht gestoppt wird.

FAIRER HANDEL – EINE CHANCE
Zurück zur Familie Diouf!
Die Lebensgrundlage für sie ist der Ackerbau. Sie versuchen, von dem im Senegal üblichen Anbau von Monokulturen - überwiegend Erdnüssen - wegzukommen und neue Obst- und Gemüsesorten anzupflanzen. Seit einiger Zeit pflanzen sie Mangos, die in Bioqualität zertifiziert sind und über eine Fairtrade-Organisation nach Europa verkauft werden.
Der entscheidende Vorteil der senegalesischen Mangos liegt in dem vergleichweise kurzen Transportweg. Ein Schiff aus Dakar braucht nur 5 Tage, bis es einen eurpäischen Hafen erreicht. Die Mangos werden also vollreif geerntet und müssen so nicht - wie z.B. Mangos aus Südamerika (die unreif geerntet werden, wochenlang transportiert werden, künstlich nachreifen, chemisch behandelt werden) – extrem lange unterwegs sein, bis sie in den Empfängerländern ankommen. Dies zeichnet die Früchte aus dem Senegal aus: eine sehr hohe Qualität und eine sehr gute CO2-Bilanz.
Pape ist dabei, mit den Bauern vor Ort Genossenschaften zu gründen. Auch hier ist Hilfe und Unterstützung notwendig. Landwirtschaftliche Gerätschaften und Know-how werden benötigt...

Und hier kommen SIE ins Spiel!
Helfen Sie mit! Vielleicht haben Sie ja eine Idee oder wissen, wo ein alter Traktor steht, den man günstig kaufen kann. Oder sammeln Sie Gerätschaften, suchen Sie Unterstützer, fragen Sie bei Handwerkern nach ... Jede auch noch so kleine (finanzielle oder Sach-) Spende ist willkommen.
Der nächste Container geht am 25.02.2011 von Heidelberg ab. Zur Finanzierung fehlt noch eine Restsumme von 2000€. Wenn Sie mithelfen wollen, diese 2.000 Euro aufzubringen, dann spenden Sie auf folgendes Konto:

„Wir sind Freunde“
Container Senegal
Konto 9025
BLZ 640500 00
Kreissparkasse Reutlingen

Kontakt: Bärbel Diouf 0171 2777404
Peter Lehnert 06838 2639
E-Mail

Noch eine kleine Schlussbemerkung: Aus gutem Grund reden wir nicht mehr von „Erster“, „Zweiter“ oder „Dritter Welt“, denn es zeigt sich täglich, dass wir alle in EINER - gar nicht so großen - WELT leben.
Wir kämpfen einen gemeinsamen Kampf, globale Probleme zu erkennen und zu lösen. Alles hängt zusammen...deshalb würden wir uns freuen, wenn auch SIE sagen würden: „Ja, das ist mein Projekt für 2011; ich finde einen Weg, mich einzubringen“. Machen Sie das Projekt zu Ihrem Projekt...machen Sie die Welt ein kleines Stück besser!

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