(openPR) Kassel –Das Kinojahr 2010 blieb hinter den in es gesetzten Erwartungen zurück. Ähnlich wie beim Cineplex Capitol in Kassel haben insgesamt 9,6 Prozent weniger Besucher in 2010 den Weg in die Kinos der Cineplex-Gruppe gefunden. Damit positionierten sich die Cineplex-Kinos allerdings besser als der Gesamtkinomarkt, der einen Besucherverlust von 16 Prozent erlitt.
Stabil dagegen blieb der Umsatz: Im Gegensatz zum branchenweiten Rückgang von 7% verloren die Cineplex-Kinos nur 0,3 Prozent. „Unsere 455 Leinwände haben das Geschäftsjahr 2010 bei weitem nicht so abgeschlossen wie es die Investitions-bereitschaft in die digitale Projektion erforderlich gemacht hätte“, erklärt Kim Ludolf Koch, Geschäftsführer der Cineplex Deutschland, und führt bezugnehmend auf die im Gegensatz zum Gesamtkinomarkt geringe Verlustrate fort: „Dennoch haben sich unsere Bemühungen innerhalb dieses schwierigen Marktumfelds bezahlt gemacht." Diesem Resümee kann sich der pers. haftende geschäftsführende Gesellschafter des Cineplex Capitols und Kommanditist der Cineplex Deutschland, Wolfgang Schäfer, nur anschließen.
Das bessere Abschneiden der Cineplex-Kinos im Gegensatz zum Gesamtmarkt ist hauptsächlich daraufzurückzuführen, dass erheblichen Investitionen in die digitale Projektionstechnik getätigt wurden, welche bislang fast ausschließlich für 3D-Filme eingesetzt wird. Mit derzeit 135 3D-Anlagen in über 60 Kinocentern ist Cineplex nach wie vor Marktführer in diesem Filmsegment in Deutschland und das Cineplex Capitol Vorreiter in Nordhessen. Die Umsatz-entwicklung macht deutlich, wie wichtig die 3D-Technik für das Gesamtjahr war.
Doch wie lassen sich die Verluste in der gesamten Kinobranche erklären? „Obwohl das Filmjahr zahlreiche starke Filme an den Start gebracht hatte, konnten sich viele davon nicht ausreichend am Markt behaupten. Insbesondere die WM, die Hitzeperiode im Sommer sowie die katastrophalen Schneeverhältnisse im Dezember haben dazu geführt, dass zahlreiche Produktionen deutlich unter Wert ausgewertet werden mussten", so Koch, „Das Jahr war reich an enttäuschten Erwartungen wie ‘Shrek 4‘, ‘Toy Story 3‘‚ ‘Megamind‘, ‘Otto´s Eleven‘, ‘Harry Potter 7‘ und anderen Produktionen. Darüber hinaus fehlten unerwartete Überraschungserfolge. Auch die wenigen unterschätzten Filme wie ‘Inception‘, ‘Friendship!‘ ‘Vincent will meer‘ und ‚Up in the Air‘ konnten hier nur wenig ausrichten. Für 2011 dagegen sind wir wieder zuversichtlich - nicht nur im Hinblick auf die Blockbuster aus Hollywood, sondern auch, dass der deutsche Film wieder den Marktanteil erhält, den er verdient.“

















