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HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER

11.01.201108:20 UhrKunst & Kultur
Bild: HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER
Kernkraftwerk Cattenom / Copyright: Alfred Gulden
Kernkraftwerk Cattenom / Copyright: Alfred Gulden

(openPR) Cattenom oder Die vier apokalyptischen Reiter
Sieben szenische Aktionen mit Musik
von und mit Gulden/Thewes, dem Undertone Project und Angela Lösch

URAUFFÜHRUNG
Mittwoch, 26. Januar 2011, 19.30 Uhr, Alte Feuerwache Saarbrücken



Karten: +49/(0)681 – 3092-486
Infos: saarlaendisches-staatstheater.de

In Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Staatstheater und Théâtre National du Luxembourg
Im Rahmen von »strukturwandel – neues hören und sehen« von Netzwerk Musik Saar

Alfred Gulden – Text, Dramatisierung, Stimme, Aktionen; Christof Thewes – Komposition, Dirigat, Posaune; Angela Lösch – Mezzosopran, Aktionen; Martin ''Schmiddi'' Schmidt – Mandoline, E-Bass; Hartmut Oßwald – Tenorsaxofon, Bassklarinette; Dirk-Peter Kölsch, Daniel Prätzlich – Schlagwerk

Cattenom ist der Name eines kleinen Lothringer Ortes im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Dort steht eines der größten Atomkraftwerke Europas. Das siebtgrößte der Welt. Die Frage: Was, wenn der größte denkbare Unfall eintritt, die Katastrophe. Endzeitszenario? Und daraus die Frage: Was macht uns Menschen aus? Laute, mit denen wir sprechen lernen; Buchstaben des Alphabets, aus denen wir Wörter bilden, lesen lernen; Kinderspiele, die uns das Zusammenleben beibringen; Gebete, die uns über uns hinaus tragen wollen - sie sind der Grundstoff dieses Zyklus aus vierzehn Gedichten von Alfred Gulden, den Christof Thewes in Musik verwandelt hat und der in sieben Aktionen auf der Bühne verkörpert wird. In den Sprachen, die im Dreiländereck zu hören sind.

HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER findet statt im Rahmen von »strukturwandel – neues hören und sehen« von Netzwerk Musik Saar. Dieses Projekt will mit neuer Musik die Wahrnehmung für die großen Veränderungsprozesse im Saarland schärfen und den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel ästhetisch begleiten. Daran beteiligt sind die Kultureinrichtungen des Saarlandes sowie viele freie Ensembles; es wird gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.
Mehr Infos dazu unter www.netzwerkneuemusik.de, www.netzwerk-musik-saar.de

HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER
Von der szenischen Umsetzung her ist HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER armes Theater, es bedient sich der Mittel der so genannten „arte povera“ (Arme Kunst). Der Begriff wurde 1967 von dem Kunstkritiker und Kurator Germano Celant in Genua geprägt und steht für eine Bewegung bildender Künstler aus Rom und Norditalien in der zweiten Hälfte der 1960er und 1970er Jahre. Die Werke der arte povera, hauptsächlich Installationen, bestehen aus „armen“, d. h. Alltags-Materialien wie zum Beispiel Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden oder ähnlichem. Einer der ersten Orte für die „arte povera“ in Deutschland war der 1969 in München von Alfred Gulden, Dr. Eva Madelung und Peter Nemetschek gegründete „Aktionsraum 1“, wo außerdem Aktions- und Konzept-Kunst gezeigt wurde.
Entsprechend werden bei HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER mit Gebrauchsgegenständen Bilder auf der Bühne hergestellt und Vorgänge in Szene gesetzt. Diese szenischen Aktionen sind bestimmten Grundmustern entlehnt, etwa allseits bekannten Kinderspielen oder gewöhnlichen Verrichtungen im Haushalt. DER MANN und DIE FRAU (auch hier wieder ein
Grundmuster erkennbar), verkörpert durch Alfred Gulden und Angela Lösch, agieren dabei als Sprecher und Sängerin nicht nur vor und nach den Aktionen, sondern auch währenddessen, da manche Aktionen gerade vom Zusammenspiel von Aktion und gesprochenem sowie gesungenem Wort leben. Auch die Musiker werden ins szenische Geschehen eingebunden.

GULDEN/THEWES
Literatur und Musik von Duo bis Kammerensemble
Der Schriftsteller/Filmer und Sprecher Alfred Gulden und der Posaunist und Komponist Christof Thewes arbeiten bereits seit über zehn Jahren zusammen. In dieser Zeit wurden über zehn Programme erarbeitet (u. a. „Falltotum“, Siebenschmerzen“, „Greyhound“, „Die kleine Maghrebinerin“), deren Besetzungen vom Duo bis zur Big Band reichen, in verschiedenen Städten (Nantes, Berlin, Saarbrücken) uraufgeführt und von Radio Berlin
Brandenburg und dem Saarländischen Rundfunk als Auftragskompositionen produziert wurden. Verbindendes Glied der unterschiedlichen Programme sind die Texte und die prägnante Stimme Alfred Guldens, die mit der Musik und dem virtuosen Posaunenspiel von Christof Thewes korrespondieren.
Nach SIEBENSCHMERZEN ist HIMMEL HÖLLE CIEL ENFER die zweite Zusammenarbeit des Théâtre National du Luxembourg mit Alfred Gulden und Christof Thewes.

UNDERTONE PROJECT
New Jazz Quartett
Von Christof Thewes und Martin „Schmiddi“ Schmidt 1991 gegründet und 2002 zum Quartett - mit wechselnden Gästen - erweitert, ist Christof Thewes' Undertone Project international in Clubs und auf Festivals zu Gast. Die Grundbesetzung des Quartetts besteht aus Christof Thewes (Posaune), Hartmut Oßwald (Saxofone/Bassklarinette), Martin „Schmiddi“ Schmidt (Elektronic-Bass/Mandoline) und Dirk Peter Kölsch (Drums/Percussion). Organisch verbinden die vier Musiker Tradition und abstrakt klingende Zwölftönigkeit mit emotionaler Interpretation und ihrem jeweiligen Personalstil. Undertone Project bedient sich inspirativ unterschiedlicher Genres. Im improvisierenden Kontext verschmelzen jazz- und populärmusikalische Strukturen mit Elementen der Neuen Musik. Thewes' Kompositionen überzeugen durch melodische und rhythmische Vielfalt - ein Reinheitsgebot gibt es nicht.

ANGELA LÖSCH
ist freischaffende Mezzosopranistin, Stimmbildnerin und Gesangslehrerin

Ausführliche Infos zu den Ausführenden:
www.alfredgulden.de
www.christofthewes.de
www.angelaloesch.de

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