(openPR) Leipzig, 04.01.2011 - Neue Ausstellung in der ARTAe Galerie Leipzig
Der überwiegend negativ besetzte Begriff der Verstrickung, erhält in dieser Gemeinschafts-ausstellung und in deren Titel eineneue, positive und produktive Bedeutung. Die formalen und inhaltlichen Ähnlichkeiten in den Werken von Alexandra Karraschund Jürgen Kellig sind verblüffend und spannend. Jeder geht auf individuelle Weise seinen eigenen künstlerischen Weg. Alexandra Karrasch beginnt mit dem Material an sich, wie z.B. Eierschalen, Federn, Staub von Schmetterlingsflügeln, Schellack oder einfachem Industriedraht, lässt es selbst sprechen und findet im künstlerischen Prozeß die Form und den Ausdruck. Von den Wüsten-bildern ausgehend, die durch seine Weltreisen inspiriert sind, über die konkrete Serie der Ölbilder „Wie im Fluge“ widmet sich Jürgen Kellig seit nunmehr zwei Jahren der Tusche-zeichnung, wobei hier nicht nur die Formate, Blätter in den Maßen 180 x 150 cm, beein-drucken, sondern auch die Konzentration und Versiertheit, welche diese Werke ausstrahlen. Mit ähnlicher Konzentration lässt sich Alexandra Karrasch auf die von ihr gewählten Materialien ein. Struktur, Rhythmus, Wiederholung und nicht zuletzt Assoziation und Freiheit, die dem Betrachter gelassen werden, verbinden die Werke beider Künstler. Es wurden Zeichnungen, Objekte und Installationen für diese Ausstellung ausgewählt, welche vorsätzlich die
kontinuierlichen Verstrickungen beider Künstler zeigen.
Wir freuen uns auf diese besondere Ausstellung und auf Ihren Besuch.
Ausstellungsdauer: 14.01. - 26.02.2011, Galerie ARTAe Leipzig
Eröffnung: Freitag, 14. Januar 2011 von 18 bis 22 Uhr
Laudatio: 19 Uhr von Armin Hauer, Kunstwissenschaftler, Frankfurt (Oder)
Künstlergespräch: Freitag, 18. Februar 2011 um 19.30 Uhr
mit Dr. Ralf F. Hartmann, Kunstverein Tiergarten Berlin
Die Künstler sind anwesend.
Sabine Aichele-Elsner, Galerie ARTAe Leipzig
ARTAe Galerie Leipzig
Sabine Aichele-Elsner MA
Gohliser Strasse 3
04105
Leipzig






















