(openPR) Spannungsfeld Markplatz Internet
Im Wandel der Zeit ist das Internet zum Begegnungssort von zwei besonderen Sorten Unternehmer geworden: Auf der einen Seite jene, die im Web eine Chance und Möglichkeit sehen, sich ein neues wirtschaftliches Leben zu schaffen, auf der anderen Seiten jene, die genau in diesem Streben das große Geschäft machen.
Selbstverständlich gibt es noch die Dritten, die keiner der beiden Seiten zuzurechnen sind, doch das Spannungsfeld zwischen den beiden Genannten ist Gegenstand dieser Betrachtung.
Unternehmer, die mit diesem Klientel ihre Marktnische erkennen, gehen in aller Regel psychologisch gekonnt vor - verfügen sie doch gewöhnlich über die nötigen Mittel. Menschen hingegen, die aus wirtschaftlicher Zwanglage nach neuen Möglichkeit suchen, sind in der Regel noch sehr wenig damit vertraut und durchaus willens auch Risiken einzugehen, die sie nicht ganz abschätzen können.
Und so werden mit ausgeklügelten Versprechen von Unwahrscheinlichem und unter professionellem Einsatz unterschwelliger Werbetechniken "angehende Webunternehmer" oft ausgenommen wie die sprichwörtliche Weihnachtsgans.
Dies ist kein Ruf nach neuen unsinnigen und nicht zu Ende gedachten Verboten und einschränkender Gesetzgebung! Diese und ähnliche Erscheinungen sind wahrscheinlich eine Art natürlicher Entwicklungsphase, die von der Gemeinschaft der Internet-Nutzer gemeistert werden wird.
Man kann die gegenwärtige Situation vor allem als ein Indiz für die Ideenlosigkeit der Werbebranche betrachten. Sie überträgt im Grunde die sinnlosen Auswüchse der realen Welt (wie etwa die tägliche Produktion von Hundert Tausenden Tonnen bunten Werbemülls) auf die virtuelle Welt: täglich die Produktion von Tausenden Gigabyte digitaler Werbung. Die Zielgruppen sind dem "Beschuss" hilflos ausgeliefert und werden anfällig, ihm zum Opfer zu fallen.
Wegen geringer Kosten wird Werbung des Internet in noch stärkerem Ausmaß übertrieben. Ein kurzsichtiger Gesetzgeber will den Bürger schützen, indem er Werbetreibende mit Risiken und Strafandrohung einzuschüchtern sucht und hofft, damit Auswüchsen Einhalt zu gebieten. Auch dies kann als Indiz weitgehender Ideenlosigkeit angesehen werden.
Das Internet ist eine der phantastischsten Erfindungen der Menschheit, die mit der universellen Verfügbarkeit von Information eigentlichen alle Voraussetzungen für den mündigen Bürger auf den Plan brachte. Es könnte sehr viel zur Realisierung großer Visionen humaner Gesellschaften beitragen!
Die Möglichkeiten des Internet könnten dem Konsumenten zumindest auch eine Alternative zum nerv-tötenden Beschuss durch alles-beherrschende Werbung bringen.
Es ist Zeit, ein Web zu entwickeln, das dem Konsumenten wie dem Anbieter dient, ohne dass der Konsument von Anbietern wie Freiwild vezweifelt gejagt und "geschossen" werden müsste. Der Konsument sollte bestimmen können, welche Werbung ihn erreicht und welche er nicht sehen möchte.
Zahllose Menschen haben starkes Interesse an einer Veränderung der Situation: Hin zu einem Web ohne all-gegenwärtig überwältigende Werbung, in dem der Konsument dennoch leicht genau das findet, was er sucht. "Eine neue Marktvision" willl diesen Menschen eine Plattform sein und einen Anstoß geben, das Web - den Markt unzähliger Märkte - zu einem erfreulichen Ort zu machen.
Detailliertere Informationen über "eine neue Marktvision" und weitere Artikel zum Thema sind auf der Webseite http://www.marktvision.info verfügbar, wo man sich auch in die Diskussionsliste eintragen kann.
Helmut W. Karl
http://www.marktvision.info









