(openPR) Ulm (mc)
Einen ganz besonderen Weihnachtsbaum pflanzte heuer Glaeser textil. Hier erfüllten Kunden der Glaeser textil die Weihnachtswünsche von bedürftigen oder sozial benachteiligten Kindern und sorgten damit für fröhlichere Weihnachten in so mancher Stube im Süddeutschen Raum.
Schon ein paar Tage vor Weihnachten lag heuer ein spannendes Knistern in der Luft, geheimnisvolle Geschenke mit bunten Schleifen lagen schon vor Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum, und täglich wurden es mehr. Und das an einem Ort, an dem normaler Weise Stoffe, Kurzwaren und Dekoartikel verkauft werden.
Wunschbaum bei Glaeser textil
Dem ganz besonderen Engagement von Mitarbeiterinnen und Kundinnen der einzelnen Glaeser Filialen ist es zu verdanken, dass heuer Kinder beschenkt wurden, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat. In allen Glaeser Filialen wurde ein Weihnachtsbaum aufgestellt, der besonders außergewöhnlich geschmückt war: Neben hübschen, genähten Christbaumanhängern hingen dort Wunschzettel von Kindern: Zu Beginn der Weihnachtszeit gingen die Mitarbeiterinnen von Glaeser in soziale Einrichtungen, sammelten dort Wunschzettel von Kindern ein und knüpften diese an den Tannenbaum. Kundinnen, die zum Einkauf kamen, nahmen die Wunschzettel ab, und brachten dann das Geschenk in die Filiale.
Filialleiterinnen sammeln Wünsche
“Manche Wunschzettel haben mich sehr gerührt. Da haben Kinder Wünsche, wie meine Mutter sie zu Kriegszeiten hatte“ berichtet Frau Waltraud Merz, Filialleiterin der Glaeser Filiale in Ulm und fügt Beispiele hinzu: „einen Schreibfüller, oder einen Schal mit Mütze - das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten aber es gibt tatsächlich Kinder, die sich so etwas zu Weihnachten wünschen müssen“ sagt Frau Merz. Neben den Wunschzetteln hingen hübsche, genähte Christbaumanhänger, die in den Creativ-Cafés von Kundinnen und Mitarbeiterinnen gefertigt wurden. „Einige Kundinnen haben mehrere Nachmittage mit uns Anhänger genäht, andere haben sie gleich duzendweise gekauft“ freut sich Frau Merz.
Immer mehr Geschenke
So lagen im Laufe der Weihnachtszeit immer mehr bunte, mit Schleifen und Bändern geschmückte Geschenke unter den Weihnachtsbäumen, adressiert an die kleinen Verfasser der Wunschzettel. „Von Barbie- Puppen, Playmobil oder Bravo-Hit-CD handelten die Wunschzettel, die von unseren Kundinnen erfüllt wurden. Mit jedem bunten Paket das in die Fililale gebracht wurde, freuten wir uns mit“, so Frau Merz. Die Geschenke die übriggeblieben sind wurden dann auch vielfach von den Glaeser textil Mitarbeiter/Innen erfüllt oder es wurden ähnliche Geschenke überreicht, so dass kein Kind ohne Geschenk Weihnachten feiern musste.“ berichtet Frau Merz stolz.
Die Idee hatten die Mitarbeiterinnen
Die Idee der Wunschbäume kam aus den Reihen der MitarbeiterInnen. Glaeser textil engagiert sich jedes Jahr zu Weihnachten für bedürftige oder auch kranke Kinder, wie beispielsweise für die Drachenkinder, eine Aktion von Radio 7. Die Kinder und deren Familien merken dann: „Es denkt jemand an mich“. „Mit der Idee des Wunschbaumes können wir sowohl Geld als auch richtige Geschenke spenden“, erklärt Eberhardt Brack (42), Geschäftsführer von Glaeser - textil.
Bescherung bei Glaeser - textil
Am 20.12.2010 war nun Bescherung bei den 6 Filialen von Glaeser Textil in Ulm, Heidenheim, Renningen, Mindelheim, Marktoberdorf und Aalen. Knapp 1.000,- Euro, die aus dem Verkauf der selbst genähten Christbaumanhänger stammten, sowie über 450 Geschenke konnten an die Tafeln der jeweiligen Städte sowie dem Heidenheimer Kinderschutzbund überreicht werden. „Wir freuen uns über die Spende und sind sehr froh, dass Glaeser textil den (oft benachteiligten) Kindern zu Weihnachten eine große Freude bereitete,“ freuen sich die Leiter der Tafeln. „Das Geld verwenden wir, um Lebensmittel wie Obst, das meist nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, einkaufen zu können“, erklären die Leiter der Tafeln. Die Geschenke wurden am heiligen Abend zu den Kindern, die es sich gewünscht haben, verteilt.
Seligkeitsdinge
„Seligkeitsdinge“. So nennt „Madita“, das Mädchen aus der Geschichte von Astrid Lindgren, die Geschenke, die man sich ganz besonders wünscht und auch bekommt. Und in der Geschichte von Astrid Lindgren sagt das Mädchen kurz vor Weihnachten zu ihrem Vater “Der Weihnachtsmann, ach der kommt nur zu den Reichen.“ „Ja, das ist es, was mir am Weihnachtsmann nicht gefällt“, antwortet darauf Maditas Vater. Heuer war das im Süddeutschen Raum - dank dem vorbildlichen Engagement von Glaeser textil - anders. Der Weihnachtsmann kam heuer auch zu den nicht reichen, und brachte sogar das ein oder andere „Seligkeitsding“- Fröhliche Weihnachten war da genau richtig.











