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Gutes tun in Kamerun

21.12.201013:47 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Gutes tun in Kamerun
Drei Praktikanten mit den Mädchen von Hupjefi
Drei Praktikanten mit den Mädchen von Hupjefi

(openPR) Bio-Hühner und After Work Lunch in Kamerun

Gutes getan haben drei Studenten der Hochschule Reutlingen, Florian Baltruschat, Noemi Schweikle und Michael Brückner, während ihres Praktikums im Sommer in Douala, Kameruns größter Stadt und Wirtschaftsmetropole. Mit ihrem betriebswirtschaftlichen Wissen und persönlichem Engagement halfen sie, ein Restaurant rentabel zu gestalten und begannen außerdem mit dem Aufbau einer Bio-Hühnerfarm. Das 3-monatige Praktikum führten die drei im Rahmen der Hochschulorganisation SIFE durch.



SIFE steht für Students In Free Enterprise und ist eine politisch unabhängig Non-Profit-Organisation, die 1975 in den USA gegründet wurde. Mittlerweile gibt es 1800 SIFE-Teams an Hochschulen in der ganzen Welt. Die Teams kreieren und unterstützen langfristige, soziale Projekte mit dem Ziel, Bedürftigen nachhaltig zu helfen und diese in die Selbstständigkeit zu führen. Die zwei zuvor genannten Einrichtungen gehören zu den Projekten des SIFE-Teams der Hochschule Reutlingen. Das Team unterstützt hierbei die Sozialstation HUPJEFI (halte utile pour jeunes filles) der Dr. Eder & Mollè Stiftung, die junge vergewaltigte und behinderte Mädchen aufnimmt. Die Idee der Reutlinger Studenten ist Folgende: jedes der zwei Projekte soll Gewinne erzielen und einen Teil davon dem Frauenhaus HUPJEFI spenden. Der restliche Teil des Geldes soll reinvestiert werden.

Die Umsetzung in Kamerun verlangte einiges von den Studenten. Erste Voraussetzung sind ausgeprägte Französischkenntnisse zur Verständigung. „Die größte Herausforderung war, das Restaurant profitabel zu gestalten. Hier konnten wir aber Gelerntes aus der Hochschule in der Praxis anwenden, vor allem unsere betriebswirtschaftlichen Kenntnisse waren hier gefragt“, sind sich die drei Praktikanten Baltruschat, Schweikle und Brückner einig.

Das Restaurant „La Touche“ wird von dem hoch motivierten Kameruner Serge Epallé geführt. Serge selbst konnte seine Ausbildung in einem der besten Restaurants Kameruns absolvieren. Nun möchte er einen ebenso guten Service in seinem Restaurant anbieten. Dazu gehört ein angemessenes Inventar (sogar einen Flachbildfernseher gibt es schon) und selbstverständlich eine exzellente Küche. Gute Voraussetzungen für ein gutes Geschäft. Die Studenten mussten ihm allerdings wirtschaftliches Denken vermitteln. Eine Buchhaltung musste her sowie eine kostengünstige Vorratshaltung. Ein weiteres Problem war der Mangel an Gästen: „La Touche“ war größtenteils unbekannt und strategisch nicht gut gelegen. So wurden Flyer erstellt und eine Marketingstrategie ins Leben gerufen: Ein „After Work Lunch“ mit Cocktails und besonderem Angebot wurde veranstaltet. Mit vollem Erfolg! Darüber hinaus vermietet Serge mittlerweile sein Restaurant für Veranstaltungen und bietet Catering an.

Das zweite Projekt, die Hühnerfarm ist noch in der Entstehungsphase. Hierfür haben die Studenten in Kamerun vor allem Kontakte geknüpft und Informationen gesammelt. Ein Gelände war schon vorhanden. „Momentan werden Küken und Hühner gekauft. Da es eine Bio-Farm sein soll, wird einerseits auf Käfighaltung verzichtet und zum anderen nur ökologisches Futter genutzt. Geeignetes Futter zu finden, stellt sich als größte Herausforderung dar“, weiß Noemi Schweikle, die an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen International Business studiert, „oft ist es gestreckt und es fehlen wichtige Nährstoffe. Wir SIFEler suchen momentan nach einer Lösung.“

Des Weiteren müssen vertrauenswürdige Angestellte gefunden werden. „Diebstahl von Futter, Hühnern oder Eiern ist in Kamerun keine Seltenheit. Hierfür streben wir eine Kooperation mit der Sozialstation HUPJEFI an. Die Mädchen könnten auf der Farm mithelfen und eine landwirtschaftliche Ausbildung erhalten“, erläutert Florian Baltruschat die Projektidee.

Das SIFE-Team der Hochschule Reutlingen arbeitet an allen Projekten kräftig weiter. Das Praktikum von Noemi, Florian und Michael war bei der Arbeit in Kamerun von großer Bedeutung. Für die drei war es eine tolle Erfahrung. Kamerun sei ein sehr dynamisches und lebendiges Land. Die Reutlinger SIFE-Studenten engagieren sich noch in weiteren Projekten, unter anderem auch in Deutschland und sind weiterhin hoch motiviert. Das noch junge Team, gegründet im April 2010, hatte gleich im Juni mit dem Kamerun-Projekt den SIFE-Spirit-Award gewonnen. Jedes SIFE-Hochschulteam präsentiert ein Mal pro Jahr seine Projekte den anderen Teams seines Landes beim Nationalen Wettbewerb. Von Topmanagern bedeutender nationaler und internationaler Unternehmen werden die Projekte nach den SIFE Kriterien bewertet. Der Gewinner fliegt anschließend zum internationalen Wettbewerb, bei dem der World-Cup unter den 47 Landes-Gewinnern vergeben wird. Anfang Mai findet der nächste Landeswettbewerb in Bonn statt und im Oktober 2011 der World-Cup in Kuala Lumpur (Malaysia). Beim diesjährigen World-Cup in Los Angelas gewann die französische Hochschule aus Ägypten (UFE Egypt). Mehr Informationen findet man unter www.sife.de. Und damit sich „alle Interessierten bald mehr über die Projekte von SIFE Reutlingen informieren können“, verweist Michael Brückner auf den derzeitigen Blog-Aufbau: „SIFE Reutlingen hat großes Potenzial bewiesen und alle können auf die neuen Projekte gespannt sein.“

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