(openPR) Majestätisch schlängelt sich die Weser durch die Täler und Wiesen des Weserberglandes bis sie etwa auf Flusskilometer 130 Hameln erreicht. Prächtig bahnt sie sich ihren Weg durch die westliche Altstadt und teilt die Stadt in „links und rechts“ der Weser. Hameln ist die Rattenfängerstadt und die Stadt der Weserrenaissance.
Dieser Baustil ist die norddeutsche, liebenswürdige Variante eines ernsten italienischen Architektur-Themas. So kann man diesen eigentümlichen Baustil umschreiben, der im Weserraum in einer einzigartigen Vielfalt und Geschlossenheit zu bewundern ist. Typische Kennzeichen dieses Baustils sind die reichen Giebelverzierungen mit Diamantsteinen und Voluten, Masken und Neidköpfen, die Schmuckleisten mit Wappen und Inschriften und vor allem die reich verzierten Erkerausbauten (Utlucht). Musterbeispiele für diesen Baustil sind in Hameln das Rattenfängerhaus mit der Inschrift vom Kinderauszug, das Leisthaus, Stiftsherrenhaus, Hochzeitshaus und Dempterhaus.
„Auf den Spuren der Weserrenaissance“ bietet die Hamelner Tourist-Information einen geführten Rundgang durch die malerische Altstadt zu den imposanten Zeitzeugen des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Führung dauert 90 Minuten und kostet für Gruppen 58 Euro.
Nähere Informationen bietet die Hameln Marketing und Tourismus GmbH unter der Telefonnummer 05151/957823 oder unter www.hameln.de.












