(openPR) Neustadt/Aisch. Wenn Dr. Norbert Teltschik, geschäftsführender Gesellschafter der Richard Köstner AG, auf das Jahr 2010 zurückblickt, hat er Grund zur Zufriedenheit: Der Umsatz steigt und die Auszeichnung bei „Bayerns Best 50“ im Juni durch Wirtschaftsminister Martin Zeil hat dem Familienunternehmen einen großen Imagegewinn beschert.
Etwa 300 Mitarbeiter zählt das Unternehmen mit Hauptsitz in Neustadt/Aisch. Die nicht börsennotierte Aktiengesellschaft unterhält neun Standorte und handelt unter anderem mit Stahl, Bauelementen, Heizung, Sanitär, Werkzeugen und Motorgeräten. Die Niederlassung in Plauen ist nach dem Hauptsitz in Neustadt/Aisch der zweitgrößte Standort. Dort versorgen etwa 70 Beschäftigte die Kunden in Sachsen mit Stahl und Bauelementen.
„Die geschäftliche Entwicklung 2010 war insgesamt gut“, sagt Dr. Norbert Teltschik. Nach dem mäßig verlaufenen Geschäftsjahr 2009 – die Wirtschaftskrise in Deutschland ging auch am Unternehmen Köstner nicht spurlos vorbei – stieg der Umsatz heuer deutlich an. Fragt man ihn, worüber er sich in diesem Jahr besonders gefreut hat, nennt er die erfolgreiche Überwindung der Krise: „Wir mussten keine Mitarbeiter entlassen. Jetzt geht es wieder aufwärts.“ Erst Im Frühling 2010 wurde ein weiteres Stahllager im Bamberger Hafen in Betrieb genommen.
Wie schon drei Jahre zuvor gehörten die Neustädter beim jährlich stattfindenden Wettbewerb „Bayerns Best 50“ im Jahr 2010 zu den Preisträgern. Seit 2002 würdigt das Wirtschaftsministerium jene mittelständischen Unternehmen in Bayern, die in den letzten fünf Jahren besonderes Wachstum verzeichneten und überdurchschnittlich viele neue Mitarbeiter einstellten. Wirtschaftsminister Martin Zeil übergab am 22. Juni in München persönlich den Preis in Form eines Bayerischen (Porzellan-) Löwen an Norbert Teltschik. „Die Auszeichnung macht unser Unternehmen bekannter und verbessert das Image in der Öffentlichkeit“.
Zum 1. September 2010 übernahm die Richard Köstner AG die Münchner Handelsgesellschaft Kurt Ritz GmbH & Co. KG aus Ottobrunn bei München. Der Familienbetrieb mit 24 Mitarbeitern ist ein Großhändler für Sanitär und Heizung. Von dem Erwerb erhofft man sich weitere Impulse für das eigene Unternehmen. Es ist die erste Niederlassung der Neustädter im südbayerischen Raum. Weitere Akquisitionen sind 2011 nicht geplant. „Wir wollen im neuen Jahr unsere Hausaufgaben machen und laufende Projekte abschließen, dazu zählt auch die Integration der Münchner Handelsgesellschaft“, sagt Norbert Teltschik.
Hausaufgaben der angenehmen Art gibt es bei der Richard Köstner AG jedes Jahr. Was wäre das Familienunternehmen ohne seine regelmäßigen Betriebsfeiern und Ehrungen? Sie haben eine lange Tradition. Jedes Jahr lädt der Unternehmer Mitarbeiter mit längerer Betriebszugehörigkeit gemeinsam mit ihren Partnern zu einem Abendessen ein. Auf insgesamt 390 Jahre Betriebstätigkeit bringen es jene 16 Angestellten, die im September beim so genannten Jubiläumsessen geehrt wurden. Zu ihnen gehört auch „die gute Fee“ im Haus, Kuni Hofmann, die seit dem Jahr 1950 bei Köstner beschäftigt ist. Anlässlich ihrer sechzigjährigen Betriebszugehörigkeit wurde sie im April von Bayerns Sozial- und Arbeitsministerin Christine Haderthauer zu einem Festakt in die Münchner Residenz eingeladen.
Kein Wunder, wenn Norbert Teltschik auf solche Jubilare stolz ist. Sie sind ein Indiz für die große Identifikation mit dem Betrieb und ein Zeichen für den „guten Geist“ im Haus. „Typisch Köstner ist auch, dass wir uns laufend verändern. Manchmal kommt mir das Unternehmen vor wie eine Dauerbaustelle“, sagt er und wagt einen Ausblick auf das neue Jahr: „Ich bin zuversichtlich, dass 2011 ein gutes Jahr für Köstner wird“.









