(openPR) Schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen durch agile Logistik mit intelligenter Optimierung
Aachen, im Dezember 2010. Boom, Krise, Boom. Die Wirtschaft ist und bleibt turbulent. Unternehmen müssen ihre Prozesse so flexibel einrichten, dass sie auf die Volten der wirtschaftlichen Entwicklung reagieren können. Die „Agile Logistik“ flexibilisiert in diesem Sinne die inner- und zwischenbetrieblichen Versorgungsketten.
Inform, Anbieter von intelligenten Optimierungslösungen für Logistik und andere Unternehmensbereiche, hatte jetzt zum Industriekongress „Agile Logistik“ eingeladen, um mit Experten von Mercedes, Ford, Heidelberger Druck, Thyssen Krupp, Schäffler und einer Reihe mittelständischer Unternehmen über dieses Thema zu diskutieren.
Basis der agilen Logistik sind Software-Systeme, die Transportprozesse transparent und kontrollierbar machen, Mitarbeiter durch integriertes Wissen schnell einsetzbar machen, den Ressourceneinsatz mit intelligenten Optimierungsverfahren verringern und durch Automatisierung von Dispositionsroutinen entlasten. Mit echtzeitfähiger Optimierung ermöglichen sie der Einsatzsteuerung, flexibel und dynamisch auf kurzfristige Entwicklungen zu reagieren. Mittel- und langfristig können mit Simulationen und What-if-Szenarien die logistischen Auswirkungen künftiger Entwicklungen analysiert und Prozesse entsprechend ausgerichtet werden.
Damit sind softwaretechnisch die Grundlagen geschaffen, um die Logistik-Kapazitäten an die kurz- und langfristigen Rhythmen der Wirtschaft agil anzupassen.
Der Betriebschef Transportbetrieb der Dillinger Hüttenwerke, Frank Werner, demonstrierte in seinem Vortrag, was agile Logistik in der Praxis bedeutet. Die Dillinger hatten das Boomjahr 2008 mit bestehenden Ressourcen geschafft, konnten den folgenden Einbruch durch Kurzarbeit und Herunterregeln der Transportkapazitäten abfangen und jetzt „übergangslos“ wieder in den Aufschwung starten. In einer Live-Demo zeigte Frank Werner, wie Software ihn dabei im täglichen Geschäft unterstützt.
In der abschließenden Podiumsdiskussion fand ein reger Gedankenaustausch der Logistikexperten statt. Diskutiert wurden der hohe Stellenwert der Optimierungsverfahren der Transportmanagement-Software oder Argumente für und wider das Outsourcing der innerbetrieblichen Logistik.
„An diesem Beispiel wird deutlich, wie Software zu einer agilen Logistik beiträgt: Sie ermöglicht es durch die Abbildung und Dokumentation der Prozesse, Logistik-Leistungen auszulagern. Gleichzeitig macht sie die Leistung interner Services messbar. Unternehmen haben damit erstens die Möglichkeit, anhand vergleichbarer Maßstäbe interne und externe Alternativen im Licht der Unternehmens- und Wirtschaftsentwicklung ständig zu prüfen. Zweitens gestattet die Software ihnen, die Alternativen dann auch schnell umzusetzen“, erläuterte Matthias Berlit, Leiter des Geschäftsbereichs Industrielogistik bei Inform.









