(openPR) Wels, 13.12.2010) Als Reaktion auf die Wikileaks Enthüllungen verbietet das Pentagon die weitere Verwendung von USB-Speichermedien im geheimen, militärischem Informationsnetz (Secret Internet Protocol Router Network, SIPRNet).
Die Maßnahme soll dem erneuten Verlust von Daten vorbeugen. "Höchste Zeit. Firmen sollten im übrigen ebenfalls den Einsatz mobiler Speichermedien in eigenen Netzwerken unterbinden oder stärker limitieren," meint Computer Forensik Experte Horst Greifeneder von FDS | Forensik Data Services (www.fds.at) und ergänzt: "Insbesondere bei Kündigungen oder Entlassungen werden von den betroffenen Mitarbeitern unternehmenswichtige Daten kopiert, mitgenommen und häufig am neuen Arbeitsort wieder verwendet".
Firmen verfügen selten über Regelungen, die den Einsatz und die Datensicherheit von mobilen Speichermedien betreffen. Sensible Daten können somit weitgehend unkontrolliert das Unternehmensgelände verlassen und in die Hände von Mitbewerbern gelangen.
Sicherheitslösungen wie Data Leakage Prevention Systeme können dies verhindern. Dabei werden Daten als sicherheitsrelevant klassifiziert und ihre weitere Verwendung im firmeneigenem Netzwerk überwacht, protokolliert und kontrolliert. Werden unternehmenswichtige Daten unautorisiert kopiert oder transferiert, schlägt das System sofort Alarm und unterbindet die Aktion.
"Die wachsende Bedeutung digitaler Daten für die unternehmerische Tätigkeit, steigende Datenkriminalität und gesetzliche Haftungsregelungen machen wirksame Datenschutzmaßnahmen zum Gebot der Stunde", sieht Greifeneder dringenden Handlungsbedarf bei zahlreichen Unternehmen.








