(openPR) Pressemitteilung, 11.11.2010
An einem Tag zum 10-Finger-System
Sicher, schnell und blind tippen – per Mnemotechnik zum Profi an der Tastatur
Wer wünscht sich nicht, mit allen zehn Fingern so flink und präzise über die Tastatur zu flitzen wie eine routinierte Sekretärin? Doch ob Schüler oder Student, ob privat oder beruflich – an viel zu vielen Schreibtischen hat sich das „Zwei-Finger-Suchsystem“ eingeschlichen und wird als Selbstverständlichkeit akzeptiert. Dabei spart die professionelle, „blinde“ Schreibtechnik nicht nur sehr viel Zeit, sie verhindert auch Fehler und schont die Gesundheit. Wer dies erkannt hat und sich in dieser Hinsicht weiterbilden will, wird mit einem Überangebot an Seminaren und Literatur konfrontiert.
Mogelpackungen oder clevere Alternativen?
Die enorme Fülle kann Interessenten schnell erschlagen. Es gibt Lernhefte, Kassetten, Downloads, CDs, Online-Kurse, Offene Seminare, Firmenseminare und so weiter – und sogar spezielle Kurse für Kinder. Das Spektrum reicht vom Gratis-Download bis hin zu Seminaren für mehrere hundert Euro.
Neben den traditionellen und recht zeitaufwendigen Lernmethoden mit Fingerübungen à la „asdf … jklö“ sind seit einigen Jahren auch Produkte erhältlich, die schnellen Lernerfolg innerhalb eines Tages oder gar nur weniger Stunden versprechen. Sind das Mogelpackungen oder clevere Alternativen? Und wie soll das in so kurzer Zeit funktionieren?
Das Erfolgsrezept
„Beschleunigtes Lernen funktioniert tatsächlich“, sagt die renommierte EDV-Trainerin Nicole Szálasi, Gründerin von fingerLINK®. Der Zeitgewinn setzt allerdings höchste Konzentration, Selbstdisziplin und Lernbereitschaft voraus. In ihren Seminaren setzt Nicole Szálasi auf die Mnemotechnik. Was sich liest, als hätte sich jemand an der Tastatur verstolpert, lässt sich mit Gedächtniskunst übersetzen. Dabei ermöglichen Merkhilfen (Eselsbrücken), dass sich komplexe Inhalte in kurzer Zeit einprägen und nachhaltig wieder abrufen lassen – bis hin zu Listen aus Tausenden von Wörtern oder tausendstelligen Zahlen! Wie lässt sich diese Technik nun für das effektive Erlernen des 10-Finger-Systems einsetzen?
Beidseitig denken!
Für alltägliche Aufgaben im privaten oder beruflichen Bereich benutzen wir hauptsächlich die linke Gehirnhälfte. Sie ist für das logische, analytische und abstrakte Denken zuständig. „Lernmethoden wie der Frontalunterricht oder das sture Auswendiglernen sprechen die linke Gehirnhälfte an, während die rechte weitgehend ungenutzt bleibt“, so Szálasi.
„Doch die selten genutzte andere Hemisphäre beherbergt unser kreatives Potenzial. Sie reagiert mit hoher Aktivität auf Bilder, Emotionen und Klänge – Attribute, die in den meisten Lernmethoden großräumig ausgespart bleiben. Diese Verteilung ist umso tragischer, weil das Langzeitgedächtnis ebenfalls in der rechten Gehirnhälfte sitzt.“
Mit doppelter Lernkapazität
Die Mnemotechnik, die bei Tageskursen zum Erlernen des 10-Finger-Systems angewendet wird, spricht beide Gehirnhälften als Team an. Mit kurzweiligen Wort-Bild-Verknüpfungen, Tönen und Visualisierungen schafft sie Reize, die Gelerntes viel schneller und dauerhafter im Gedächtnis verankern als übliche Lernmethoden. So aktiviert die Mnemotechnik die Lernkapazität beider Gehirnhälften gleichmäßig – für beeindruckend schnelle Ergebnisse! In der Praxis bedeutet dies: Den einzelnen Tasten werden Bilder zugewiesen und zu einem Satz verknüpft. So ergeben zum Beispiel die Tasten des linken kleinen Fingers –Y A Q 1 2 – den Satz: „Der Yogi angelt an der Quelle und fängt mit 1 Köder 2 Fische.“
Beschränkt auf das reine Erlernen der Tastaturbelegung, lässt sich das 10-Finger-System auf diese Weise innerhalb einer Stunde vermitteln. Einige Anbieter versprechen dieses Lerntempo. Und in der Praxis ist es durchaus möglich, nach so kurzer Zeit blind zu tippen. Doch Nicole Szálasi warnt vor Euphorie: „Vom Schreibtempo einer Top-Sekretärin sind Sie dann noch weit entfernt. Denn ohne Vertiefung, Wiederholung und Üben, Üben, Üben stagniert die Fingerfertigkeit.“ Deshalb integrieren Anbieter, die drei, vier, sechs Stunden oder einen Tage favorisieren, zusätzliche Inhalte zur Lerntransfersicherung.
Ehrenrunden kann sich niemand leisten
Nicole Szálasi selbst vermittelt das Zehn-Finger-System in Ein-Tage-Seminaren à 7 Stunden. Für sie ist es vor allem wichtig, einen nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen und auch die Ergonomie nicht zu vernachlässigen. „Was nützt das höchste Tempo, wenn Sie nach ein paar Stunden Rückbeschwerden oder einen Sehnenscheidenentzündung haben?“, warnt die Expertin. Ihr Grundsatz: „Einmal, aber richtig. Ehrenrunden kann sich heute niemand mehr leisten. Deshalb ist es wichtig, gleich im ersten Anlauf das richtige Angebot zu finden, um für dauerhaften Erfolg nur einmal zu bezahlen.“











