(openPR) Das iphone von Apple hat inzwischen den Siegeszug erfolgreich vollzogen – und damit ganze Lebensbereiche verändert. Die Vielzahl von Apps (Applications) – häufig kostenlos – vereinfachen den Zugang zu externen Programmen und Inhalten.
Unter anderem werden Apps angeboten, mit deren Unterstützung die EAN-Codes von Artikeln mit Hilfe der eingebauten Kamera eingelesen werden können und gleich eine Verbindung zu Suchmaschinen im Internet herstellt und die Ergebnisse darstellt.
In einem Elektronikmarkt wird ein Laptop für 650,00 Euro zum Sonderpreis angeboten: der Kunde zückt sein iPhone, scannt den EAN-Code und erfährt, dass das gleiche Gerät im Internet für 570,00 Euro angeboten wird.
Szenario 1: Der Kunde verlässt das Geschäft und beschafft sich das Gerät beim günstigeren Anbieter. Ergebnis: Umsatzverlust, Glaubwürdigkeitsverlust, Kundenverlust
Szenario 2: Der Kunde spricht den Verkäufer an und verhandelt den Verkaufspreis. Ergebnis: Margenverlust
Szenario 3: Der im Internet aufgetretene Anbieter kann nicht liefern. Ergebnis: Kunde kommt eventuell zurück
Szenario 4: Der Kunde kauft das Gerät und bestellt es parallel im Internet. Bei Lieferung zum günstigeren Preis gibt er das Gerät im Ladengeschäft zurück und verlangt die Auszahlung. Ergebnis: Umsatzverlust, Cash-Belastung, Retourenabwicklung, verfälschte Verkaufszahlen.
Selbstverständlich war auch schon vor dem Erscheinen des iPhone ein Preisvergleich über das Internet möglich, aber eben nicht direkt am POS (point of sale). Insofern ist eine völlig neue Qualität entstanden, die die Informationsdurchgängigkeit durch den EAN-Code in Frage stellt.
Für die gesamte logistische Kette hat der EAN-Code sich als Informationsträger bewährt – an der Kundenfront offenbart er seine Schwäche: er ist von Jedermann lesbar. Wir überprüfen die Auswirkungen für Ihr Unternehmen und zeigen Ihnen die Lösungsmöglichkeiten auf und setzen diese um.










