(openPR) Kanada - Schein und Sein, Traum und Realität.
Der nach Kanada ausgewanderte Ulrich Laux hat über seine neue Heimat ein Buch verfaßt, das mehr sein will als ein Reiseführer. Es ist ein ungewöhnlicher Werdegang: Laux, gelernter Bankkaufmann, war nach einem EDV-Studium in Düsseldorf 21 Jahre lang als leitender Dozent im IBM-Bildungszentrum Herrenberg tätig, wurde dann in den Vorruhestand versetzt.
Zur Ruhe setzte sich der mittlerweile 63-Jährige nicht, im Gegenteil: er machte sich auf, fremdes Territorium kennenzulernen. Im August 1996 begann er ein neues Leben als Auswanderer in Kanada, wo er mit seiner Familie im Okanagan-Tal in einem 5000 Seelen-Dorf in British Columbia, etwa 100 Kilometer nördlich von der US-Grenze entfernt, lebt.
Ganz nach schwäbischer Häuslesbauer-Mentalität errichtete die Familie ein 600 Quadratmeter großes Blockhaus, und zwar ohne einen Architekten hinzuzuziehen. Auch die handwerklichen Arbeiten haben die Lauxens während der zweieinhalbjährigen Bauzeit weitgehend selbst erledigt.
Seine ganze Lebensgeschichte in Kanada, die Einwanderung, Formalitäten, das Fußfassen, die Fallstricke, Überlebenstricks, die Mentalität der Kanadier, u.ö. hat er in einem Buch festgehalten.
Vier Jahre lang sammelte er Informationen und liefert eine differenzierte, kritische Darstellung Kanadas, eines Auswanderungslandes für viele Deutsche, gewiß, aber auch eines Reiselandes, das in den letzten Jahren ganz oben liegt.
"Ich beschreibe kritisch und aufmerksam. Kanada ist anders, als man denkt", charakterisiert Ulrich Laux sein Buch.
Das Buch erhebt den Anspruch, vielfältiger und gründlicher zu sein als ein Reiseführer. Ob es über Sprache(n), Einkaufen, die Eröffnung eines Bankkontos, den Umgang mit Alkohol, die Seehund-.oder Bärenjagd oder den ausschweifenden Wasserverbrauch geht, zu allem hat der Autor Anmerkungen zu machen.
Nach Laux' Angaben verbraucht ein Kanadier pro Tag 1000 Liter Wasser für den "normalen" Verbrauch und - um seinen geliebten Rasen zu sprenkeln (hierzulande "nur" 127 Liter).
"Viele Sachen sind schockierend - Dinge, die in keinem normalen Buch stehen", weiß Ulrich Laux. Er geht auch auf persönliche Motive ein und erläutert, warum die Familie ausgewandert ist, wie genau der Blockhaus-Bau gestemmt wurde. Apropos Hausbau: Verblüffend war, daß die Kanadier ihre "Häuser wechseln wie andere Menschen ihre Hemden".













