(openPR) Die Art Galerie 7 zeigt in der neuen Ausstellung Skulpturen des Kölner Künstlers Stephan Siebers und Malerei der Norwegerin Monica Hansebakken.
Ausgehend vom Architekturstudium sucht Stephan Siebers mit den gestalterischen Möglichkeiten der Baukunst und dem Wissen der Statik die Auseinandersetzung mit den Materialien.
Stephan Siebers realisiert seine Ideen in der Bildhauerei, die über die Möglichkeiten im Rahmen der Architektur hinausgehen. Seine Arbeiten wirken dabei immer minimalistisch und klar, zugleich aber stark präsent.
Das Spiel mit der Balance vermeintlicher Gegensätze entsteht durch die Schwerelosigkeit der Skulpturen trotz ihres gewichtigen Materials. Seine Arbeiten verknüpfen die bekannte und intuitiv lesbare Symbolik klassischer Architekturelemente mit einer Makro-Maßstäblichkeit offenbar unmöglich zueinander wirkender Bestandteile.
Auch Monica Hansebakken, die im Jahr 2002 ihr Meisterstudium an der Slade School of Fine Arts in London abschloss, erforscht ästhetische Möglichkeiten, jedoch innerhalb eines real existierenden Motivs: die Berglandschaften. Sie entwickelt ihre Landschaften durch die Kombination verschiedener Elemente, wie der plastischen Bergwelt in ihrer klaren Flächigkeit und den integrierten geschnitzten Ornamenten, gleichsam Skulpturen im gemalten Bild auf Holz.
Die Natur ist nicht nur eine externe Dimension ihrer Arbeit. Hansebakkens Szenerien sind dabei Projektionen des Selbst und ein Symbol für die innere Landschaft. Auf diese Weise stehen die Werke auch als eine Form des Selbstportraits.
Hansebakken zeigt uns ihre Verbundenheit zur Natur im ländlichen Norwegen, neben ihrem Leben in der Stadt. Die Werke sind keine romantischen Landschaften, sondern verbinden die Natur und ihre Mythologie mit der Stadt und der Suche danach, sich selbst neu zu erfinden. Die daraus resultierenden Arbeiten zeigen die ästhetischen Qualitäten urbaner Landschaften - frisch, geplant, strukturiert, sauber - in einen natürlichen Rahmen gesetzt.













