(openPR) Neue Ausbildungsstätte für Gesundheitsfachberufe von Asklepios und Internationalem Bund stärkt den Gesundheitsstandort Hamburg
Hamburg, 01.12.2010. Gut ausgebildetes medizinisches Personal ist gefragt. Um dem steigenden Bedarf und den wachsenden Ausbildungsanforderungen gerecht zu werden, beschreiten die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH und der Bildungsträger Internationaler Bund e.V. jetzt einen neuen Weg. Mit der gemeinnützigen Ausbildungseinrichtung MAH Medizinische Akademie Hamburg haben die beiden Partner heute offiziell das umfassendste Kompetenzzentrum für staatlich anerkannte Gesundheitsberufe in Hamburg eröffnet. Die MAH hat ihren Sitz am Heidenkampsweg (nahe Berliner Tor) und bündelt unter einem Dach die Ausbildungsgänge der Berufsfachschulen für Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Dazu kommen zwei weitere Ausbildungsschwerpunkte, die den Gesundheitsstandort Hamburg stärken: Gleich zum Start hat die MAH ihr Angebot mit der Gründung der ersten Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten im Norden Deutschlands erweitert. Und mit Beginn des Sommersemesters 2011 bietet die MAH Fachschülern die Möglichkeit, ihre Ausbildung durch ein integriertes Hochschulstudium „Gesundheitswissenschaften“ (Bachelor-Abschluss) zu ergänzen.
„Asklepios und den Internationalen Bund verbindet eine gute, langjährige Zusammenarbeit in der medizinischen Ausbildung“, sagte Dr. Tobias Kaltenbach, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken, anlässlich der Eröffnung der MAH in Hamburg. „Am Standort Hamburg engagieren wir uns jetzt erstmals gemeinsam als Träger einer Bildungseinrichtung, um dem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Therapeuten und Gesundheitsfachkräften in der Metropolregion Hamburg gerecht zu werden“, so Dr. Kaltenbach. Der Geschäftsführer der MAH, Karl Friedrich Schaal, hob die besondere Kompetenz und Leistungsfähigkeit der neu geschaffenen Bildungseinrichtung hervor: „Die Bündelung der Schulen für Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie an einem Standort ermöglicht eine besonders enge und berufsübergreifende Vernetzung der Ausbildung. Das kommt später den Therapeuten und Patienten gleichermaßen zugute, etwa wenn es um die nachsorgende Behandlung von Schlaganfallpatienten geht, bei der die verschiedenen Spezialisten einen gemeinsamen, gut abgestimmten Therapieplan festlegen können.“ Der Internationale Bund e.V. betreibt mit seiner Sparte Medizinische Akademie bundesweit Schulen für Gesundheitsberufe.
Bewährte Kompetenz mit praxisnaher Ausbildung:
Die Ausbildung an der MAH baut auf den bereits mit einem guten Namen versehenen Berufsfachschulen am ehemaligen Standort Nord-Ochsenzoll auf. Auf dem Klinikgelände wurden im Jahr 1984 die Berufsfachschulen für Ergotherapie und Physiotherapie eröffnet. Bewerber für diese beiden Einrichtungen kamen zuletzt aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Logopädie-Ausbildung wird seit April 2010 von der Medizinischen Akademie angeboten und wurde jetzt ebenfalls unter dem Dach der MAH untergebracht. Eine möglichst enge Verzahnung von Theorie und Praxis gehört dabei zum hohen Ausbildungsstandard der MAH. „Unsere erfahrenen Lehrkräfte betreuen die Schülerinnen und Schüler während der drei Ausbildungsjahre intensiv vor Ort. Auf die Praxisanleitung und die Einzelbetreuung im Praktikum wird besonders viel Wert gelegt“, hebt Dr. Brunhilde Hanke, Regionalleiterin der MAH, den Ausbildungsansatz hervor. Einen fachübergreifenden Unterrichtsschwerpunkt stellt das Fachgebiet Neurologie dar. Um der besonders aufwändigen Therapie von Schlaganfallpatienten gerecht zu werden, ermöglicht die MAH ihren Schülerinnen und Schülern zusätzliche Praxistage in den neurologischen Fachabteilungen der Asklepios Kliniken.
Neu in Hamburg - Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten:
Die neu gegründete Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenz (MDA) hat als Bestandteil der MAH ihren Betrieb bereits am 1. November aufgenommen. Die auf zwei Jahre ausgelegte Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten (MDA) ist medizinisch ausgerichtet und gehört zu den gefragten verwaltungstechnischen Berufen im Gesundheitswesen. Ziel ist es, den Auszubildenden eine umfassende Kompetenz im Umgang mit den neuen Informationstechnologien zu vermitteln. Damit verbunden ist ein hoher wissenschaftlicher Anspruch, denn ein MDA sammelt, kodiert und archiviert nicht nur medizinische Daten, sondern wertet sie auch im Rahmen klinischer oder epidemiologischer Studien aus.








