(openPR) Angesichts der sonderbaren Wesen, die in der Bildwelt von Adam Michnia die Hauptrolle spielen, fallen einem lauter Oxymora ein. Sie sind unheimlich und zugleich tröstend, schauderhaft und formvollendet, bizarr und anmutig, dominant und bescheiden, einsam, aber niemals allein. Ihre ganze Umgebung einnehmend wecken sie zugleich Neugierde und bleiben unnahbar. Einerseits durch ihre -auf die Spitze getriebene, märchenhafte- Physiognomien und andererseits durch die jeweilige Umgebung und kompositionelle Zusammenhänge, in die sie eingebunden sind oder agieren. Die stimmige Zusammenfügung der Komposition, Form und Farbe schlichtet die gegensätzlichen Assoziationen des Betrachters.
Jedes einzelne Werk von Adam Michnia, unabhängig von Medium und Motiv, ist in erster Linie aber ein Beweis für den Respekt des Künstlers gegenüber der bildenden Kunst. Die Sorgfältigkeit, Präzision und Konsequenz mit den Adam Michnia seine Bilder erschafft ist in der zeitgenössischen Malerei sehr selten und möglicherweise darum strahlen diese etwas Rührendes, Zeitloses und Nostalgisches aus. Die Nostalgie –in ihrer ursprünglichen Wortbedeutung- ist ein wichtiger Teil der Kunst von Adam Michnia. Die Sehnsucht nach seiner Heimat Polen und dennoch starke Verbundenheit mit seiner Wahlheimat Deutschland haben ihn zu dem Künstler gemacht, der er heute sei. Erzählte mir der Künstler. Auf diesem Weg habe er seine Heimat in der Malerei gefunden.
Die Auswahl der Arbeiten von Adam Michnia ist bei der Onlinegalerie tetartet zu sehen.
Tinatin Ghughunishvili-Brück
Kunsthistorikerin M.A.
http://www.tetartet.de/adam-michnia-kuenstler












