(openPR) Wiesbaden und das Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel erfinden sich als Spa-Mekka neu
Die hessische Landeshauptstadt besinnt sich zunehmend auf ihre alte Tradition als Zentrum europäischer Badhauskultur. Als einer der Vorreiter gilt hier Deutschlands ältestes Grandhotel: das zur Gruppe der Radisson Blu Hotels & Resorts gehörende Fünf-Sterne-Haus Schwarzer Bock.
Das 1486 errichtete gastliche Haus, das den Geheimrat Goethe entzückte und zu entsprechenden Kommentaren inspirierte, setzt als einer der Ersten auf die neue alte Rolle Wiesbadens als Ziel Entschleunigung suchender und gesundheitsbewusster Reisender. „Beim Baden sei die erste Pflicht, dass man sich nicht den Kopf zerbricht und dass man höchstens nur studiere, wie man das lustigste Leben führe“, lautet die gereimte dichterische Weisheit, die Goethe dem nun frisch renovierten Badhaus einst zudachte.
Ein auf die Konzeption und den Bau von professionellen Wellness-Anlagen spezialisiertes Unternehmen aus der Eifel bekam von General Manager Peter B. Mikkelsen den Zuschlag, das Badhaus der Nobelherberge von Grund auf zu erneuern. „Eine besondere Herausforderung war nicht nur die Technik, die mit dem schwierigen Medium Sole umgehen muss, sondern vor allem die Umsetzung der Auflagen des Denkmalschutzes“, räumt Rudolf Ludgen, Geschäftsführer der ausführenden Bau- und Beratungsfirma Vitadom R. Ludgen GmbH aus Spangdahlem, ein.
Seit diesem Herbst ist Wiesbaden nun um eine Spa-Attraktion reicher. Viele der rund hundert Jahre alten Art-Déco-Elemente blieben erhalten und erstrahlen umso mehr in der Umgebung eines modernen und puristischen Designs, das mit klaren Linien für klare Köpfe sorgt. Mentale Wellness und Ganzheitlichkeit heißen die Schlagworte. So gibt es nicht nur die Klassiker Sauna und Dampfbad, Pool mit Wasser aus der Thermalquelle, Massagen und Beauty, sondern Programme wie After-Work, After-Shopping oder Stressmanagement und Health Food in der Badhaus-Lounge. „Unsere gesamte Gourmetküche stellt sich nun insbesondere auf leichte und gesunde Gerichte ein“, erläutert Mikkelsen die konzentrierte Hinwendung auf einen ganzheitlichen gesundheitstouristischen Ansatz.
Der wird von offizieller Seite bestätigt. „Wir waren um 1900 eine echte Weltkurstadt“, erläutert Martin Michel, Chef der stadteigenen Wiesbaden Marketing GmbH. „An diese Tradition knüpfen wir an und laden das hochwertige Image neu auf.“ In der Stadt gibt es 26 heiße Quellen, so auch der Kochbrunnen aus dem sich der Schwarze Bock speist. „Diese Quellen müssen wieder stärker ins Bewusstsein der Gäste und Einheimischen“, lautet Michels Marschrichtung.
Doch für den Menschen auf der Suche nach Entschleunigung dürfte vor allem wichtig sein, was er – gemächlich, versteht sich – sonst noch erleben kann rund um den Kochbrunnen und den Schwarzen Bock. Da macht sich eine unverwechselbare Eigenschaft Wiesbadens besonders gut: die nonchalant ausgelebte Vorliebe für etwas mehr Schick und Savoir-vivre als gemeinhin in deutschen Landen üblich. Die Flaniermeile Wilhelmstraße präsentiert sich mit ihrem Baumbestand als hessische Variante des Champs Elysées und bietet – fast – alles auf, was in Paris, Mailand, Berlin oder München das Promiherz erwärmt. Besondere weinkulinarische Veranstaltungen wie eine Verkostung auf einem der ältesten Rieslingweingüter der Welt, dem Schloss Johannisberg, oder eine Schlenderweinprobe im Kloster Eberbach überzeugen Liebhaber eines gewissen Niveaus von Luxus schnell. Die Verbindung von Spa, Kultur und Shopping ist einzigartig. Die zahlreichen innerstädtischen Parks und Alleen werden von Joggern und Nordic Walkern geschätzt. Entsprechende Fitness-Angebote werden auf Wunsch vom Badhaus des Schwarzen Bock organisiert.











