(openPR) Aalen – Die Horn Imaging GmbH, Spezialist für Bildsysteme in der Mikroskopie, gehört zu den Gewinnern des diesjährigen „Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik 2010“.
Im Rahmen des Innovationsforums Medizintechnik, das jedes Jahr Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammenbringt, wurden Ende Oktober die Gewinner des Innovationswettbewerbs in Berlin geehrt. Mehr als 100 Bewerberinnen und Bewerber stellten sich einer internationalen Jury. Die Aalener Horn Imaging GmbH ist einer der Preisträger 2010. Prämiert wurde die wissenschaftliche Idee für die Entwicklung eines automatisierten Mikroskopiesystems, um Krankheiten wie Blutarmut und Blutkrebs in Zukunft schneller und besser erkennen zu können. Diese zukunftsweisende Idee entstand in einem Forscherverbund, bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, dem Münchner Leukämie Labor (MLL) und der Horn Imaging GmbH in Aalen.
Forschung für die Gesundheit
Voraussetzung für eine erfolgreiche Qualifizierung sind herausragende Innovationen, die sich durch eine enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft sowie durch ein hohes Nutzungspotenzial für die klinische Anwendung auszeichnen. „Medizintechnik ist ein bedeutender Wachstumsmotor und eine der wichtigsten Zukunftsbranchen unseres Landes“, erklärte der parlamentarische Staatssekretär des BMBF Dr. Helge Braun auf der Veranstaltung. „Durch den bereits zum zwölften Mal ausgerufenen Wettbewerb ermöglichen wir, dass innovative und wegweisende Forschung schneller auf den Markt und damit den Menschen zu Gute kommt“. Hierzu fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die diesjährigen 15 Gewinnerprojekte mit mehr als 9,1 Millionen Euro. „Wir sind sehr stolz über diese Auszeichnung“, freut sich Oliver Horn, Geschäftsführer der Horn Imaging GmbH. „Dies ist ein weiterer sichtbarer Beweis für unsere nachhaltige und erfolgreiche Entwicklungsarbeit.“
Ausgezeichnete Idee
Am Anfang eines Leukämie-Verdachts steht eine umfassende Blutuntersuchung. Dabei ist es wichtig festzustellen, ob und wie sich die weißen Blutkörperchen verändert haben. Da eine Leukämieerkrankung vom Knochenmark (dem Ort der Blutbildung) ausgeht, muss bei Verdacht auf Leukämie auch immer das Knochenmark untersucht werden. Dies ist gegenwärtig als manuell-mikroskopisches Verfahren sehr zeitaufwändig und setzt für das Laborpersonal einen großen Erfahrungshintergrund voraus, da die Zellen oft dicht gepackt aneinander liegen und ihre Unterschiede nicht ohne weiteres sichtbar sind. Eine Automatisierung der mikroskopischen Untersuchung von Knochenmarkzellen würde nicht nur zu schnelleren, sondern auch zu exakteren Ergebnissen führen.









