(openPR) Jede Kultur hat ihre eigenen Symbole und Werte, die mit ihnen verbunden sind. Doch heute im Kommunikationszeitalter sind wir uns hier im Westen oft nur noch ihrer psychologischen Wirkung bewusst oder reduzieren Symbole auf Religion.
Warum wissen wir heute so wenig über die versteckten Aussagen von Symbolen? Warum sehen wir Symbole oft im Kontext von negativen Meinungsäußerungen, wie z.B. bei Nazi-Kundgebungen? Wieso haben wir den Bezug zur abendländischen Symbolik und ihrem jahrtausendealten Wissen fast verloren?
„Symbole des Westens“ ist der neugierig machende Titel des Buchs von Angela Contzen, die uns anschaulich in Erinnerung ruft, wie sehr Symbole mit der Natur und damit auch mit der Religion verknüpft sind. Contzen erläutert anschaulich die Bilderwelt von Judentum, Christentum, Gnosis und Kabbala.
Erst kürzlich betonte die Bundeskanzlerin, dass wir „ein zu wenig an Christentum, ... ein zu wenig an Gespräch über das christliche Menschenbild, über die Werte, die uns leiten ...“ haben. In Zeiten, in denen hitzig darüber diskutiert wird, ob das bekannteste Symbol des Christentums, das Kreuz, in Schulklassen aufgehängt werden darf oder nicht, gerät das Wissen hinter dem Symbol immer mehr in Vergessenheit – und die Werte, die dahinter stehen auch – zugunsten eines zweifelhaften politischen Statements.
Angela Contzen tritt an gegen die Verkümmerung westlicher Symbole zu reinen, schmückenden Zeichen und holt das verschüttete Wissen wieder ans Tageslicht.
Sie versucht ein neues Bewusstsein dafür zu schaffen, dass wir überall und ständig von Symbolen umgeben sind – in der Werbung, im Alltag, im Brauchtum, im Umgang miteinander oder im weltanschaulichen, religiösen oder abergläubischen Kontext.
Symbole stellen die Essenz, den Kern einer Information dar und sind daher ein machtvolles Instrument für emotionale Reaktionen. Nach der Lektüre ihres Buchs „Symbole des Westens“ fällt es leichter, das tradierte Wissen hinter dem Symbol zu erkennen und zu deuten.











