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BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizölpreise fallen weiter

Bild: BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizölpreise fallen weiter

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Europäische Finanzkrise, Koreakonflikt, Gewinnmitnahmen vor dem langen US-Wochenende – das alles drückte heute auf die Rohölpreise. In deren Sog sanken auch die deutschen Heizölpreise - am nunmehr 7. Tag in Folge. Die bevorstehenden Frosttage könnten jedoch für Nachfrage und steigende Preise sorgen.


Schlechte politische Nachrichten sind meist auch schlechte wirtschaftliche Nachrichten. Der Konflikt zwischen Nord- und Südkorea drückte heute die Aktienkurse und in deren Gefolge auch die Rohölpreis an den Warenterminbörsen. Auch die europäische Finanzkrise schwelt weiter. Noch verhindert das EU-Finanzmanagement einen offenen Ausbrauch. Doch ist es nur eine Frage der Zeit, dass nach Irland auch Spanien, Portugal und erneut Griechenland in den Genuss eines löschenden Finanzstrahles kommen. Die Folge: Der Dollar ist fest, der Euro weich. Und das wiederum verteuert Rohölprodukte für Verbraucher außerhalb der USA.
Dort freut man sich schon auf den Donnerstag. Thanksgiving hat da eine ähnliche Bedeutung wie hierzulande Weihnachten. Deswegen haben sich auch etliche Anleger beschenkt und Gewinne von den Börsen mitgenommen. Das drückte zusätzlich auf die Preise. Für den Rest der Woche sind dadurch kaum steigende Notierungen zu erwarten, da die meisten Amerikaner auch den Freitag frei machen und die Handelsaktivitäten äußerst gering ausfallen dürften.
Auch wenn Heizölverbraucher heute, wieder von den sinkenden internationalen Notierungen profitierten, sollten sich jene, die noch nicht genug Heizöl für den Winter haben, mit einer zeitnahen Bestellung befassen. Denn die Wetterprognosen für die kommenden Tage und die nächste Woche sagen Dauerfrost voraus. Das wiederum könnte die Bestellungen und damit die Preise, auch bei gegenläufiger internationaler Entwicklung, wieder ansteigen lassen.
Heute waren bundesdurchschnittlich für 100 Liter (bei einer Gesamtliefermenge von 3.000 Litern HEL) 68,16 Euro zu zahlen, das sind 38 Cent weniger als gestern. Zudem verlor der Preis damit seit seinem vorläufigen Höchststand mit 71,56 Euro am 11. November 2010 insgesamt 3,40 Euro in sieben Handelstagen.
Zum Vergleich die jeweiligen Heizölpreise am 23. November der Vorjahre: 2009 – 57,83 Euro; 2008 – 61,50 Euro; 2007 – 72,54 Euro und 2006 – 55,10 Euro. Das ergab die Erhebung der Heizölpreise des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau, veröffentlicht auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.

Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
http://www.brennstoffspiegel.de/ceto_newsticker/informationen_ceto_newsticker.pdf

Eine regelmäßige Übersicht über die Entwicklung des Heizölpreises findet sich auch im kostenfreien Newsletter „Energie & Mittelstand“, der zweimal im Monat von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau herausgegeben wird. Die Registrierung dafür erfolgt einfach und schnell unter http://www.brennstoffspiegel.de/frame.php?module=add_newsletter.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.

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